Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley)

By | June 6, 2017
Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley)

Broschiertes Buch
Zerklüftete Felsen reichen bis in die Brandung hinein, eine entstellter Körper liegt verdreht dazwischen im Sand. Dieser Anblick bietet sich D.C.I. Jim Daley, den es von den rauen Straßen Glasgows an die sonst beschaulichen Strände der Kintyre-Halbinsel verschlägt: Mit seinem Partner DC Scott wird er in das Fischerdorf Kinloch beordert, da sich die örtliche Polizei mit der dort angespülten Frauenleiche überfordert zeigt. Während sie innerhalb der verschworenen Dorfgemeinschaft ermitteln, müssen die beiden feststellen, dass jemand bereit ist dafür zu töten, dass bestimmte Fragen ungestellt bleiben …

“Die richtige Prise Authenzität … ein packender Stil … höchst beachtlich.” The Herald

“Meyrick versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen und noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen.” Scots Magazine

“Denzil Meyrick wird bald in einem Atemzug mit Alex Gray, Denise Mina und Stuart MacBride genannt. Sehr beeindruckend.” Lennox Herald

Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley) mit Rabatt auf Amazon.de

Preis: EUR 6,95

Angebotspreis:

3 thoughts on “Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley)

  1. Happy End Bücher - Nicole
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    D.C.I Jim Daley ermittelt- Atmosphärisch dichter Krimi, mit einem sympathischen Ermittler im Fokus, 29. Mai 2017
    Rezension bezieht sich auf: Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley) (Taschenbuch)
    D.C.I. Jim Daley bekommt es diesmal mit einem rätselhaften Frauenmord zu tun, der sich im beschaulichen schottischen Örtchen Kinloch ereignet hat. Bei der Leiche handelt es sich um eine verheiratete Frau und Mutter eines kleinen Jungens aus dem Ort, die bei den männlichen Bewohnern einen eher zweifelhaften Ruf genoss. Jim wird von seinem Vorgesetzten aus Glasgow hinzugezogen, der ihm mit einer Beförderung winkt. Jim ist jedoch hin- und hergerissen, denn in seinem, privatem Umfeld, hängt der Haussegen schief. Seitdem seine Frau, die sich vernachlässigt fühlt, fremdgegangen ist, die er aber immer noch liebt, fürchtet er sich vor dem möglichen Eheaus.

    In Kinloch trifft Jim auf seinen schottischen Kollegen Inspector MacLeod, einen Menschen, den er zutiefst verabscheut, denn MacLeod ist nicht nur geltungssüchtig, sondern schikaniert auch sämtliche, ihm untergebene Polizisten. Was aber am schlimmsten ist, MacLeod scheint einiges zu verbergen zu haben. Als eine weitere Frau ermordet wird, mit der MacLeod, laut Aussagen von Ortsansässigen, oft zusammentraf, hakt Jim bei MacLeod nach. Und der beschert ihm eine neue Fährte, die jedoch nicht so wirklich zu den beiden Frauenmorden zu passen scheint. Dass Jim während seiner Ermittlungsarbeit dann ausgerechnet noch Besuch von seiner Frau Liz und seinem ihm verhassten Schwager bekommt, steigert Jims Laune verständlicherweise nicht. Liz will eine Aussprache, doch wie soll er ihr nur begreiflich machen, dass seine Arbeit im Moment Vorrang vor allem anderen hat?

    Ich habe leider erst zu spät erfahren, dass es eine Art Prequel, eine Vorgeschichte, eine Short Story zu Tödliches Treibgut“ gibt. Daher hatte ich anfangs einige Schwierigkeiten damit, alle Haupt und Nebenfiguren in diesem Roman auseinander halten zu können.
    So war es zunächst also eine Art Sprung ins kalte Wasser für mich, doch nach relativ kurzer Zeit war ich bereits im Bilde; auch weil der Autor wichtige Begebenheiten des Vorgängerbandes einflicht.
    Denzel Meyrick lässt vor dem geistigen Auge des Lesers einen Haufen knorriger Akteure entstehen, die sehr echt wirken. Ob es sich nun um die desillusionierten Polizisten handelt, die im Laufe der Jahre eine Art Galgenhumor entwickelt haben, um sich mental zu schützen, wenn sie schlimme Mordfälle zu lösen haben, oder aber um die urigen Bewohner von Kinloch. Man findet schnell hinein in die Story und selbst der Ermittler Jim, ist ein Mensch mit Ecken und Kanten, was ihn zu jeder Zeit greifbar und sympathisch macht. Auch er kämpft beruflich mit Selbstzweifeln, ist unzufrieden mit sich und seinem Körper, da er zu Übergewicht neigt und fürchtet, seine Frau Liz zu verlieren. Wobei die Ehekrise eher Nebensache bleibt in diesem Roman, denn „Tödliches Treibgut“ ist ein solider Krimi, der sehr atmosphärisch wirkt. Zugegeben, ich hätte mir vielleicht ein wenig mehr Spannungselemente gewünscht, doch abgesehen davon, wird die Ermittlungsarbeit interessant dargeboten und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig, was auch an den lebhaften Dialogen liegt, die Haupt und Nebenfiguren miteinander austauschen. Ich könnte mir die neue Krimireihe übrigens auch gut verfilmt vorstellen.

    Kurz gefasst: D.C.I Jim Daley ermittelt- Atmosphärisch dichter Krimi, mit einem sympathischen Ermittler im Fokus. 4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy-End-Buecherde (NG)

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

  2. Bibliomarie
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Klasse Krimi !, 19. Mai 2017
    Rezension bezieht sich auf: Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley) (Taschenbuch)
    DCI Jim Daley wird zu einem Leichenfund an der Küste der Kintyre-Halbinsel gerufen. Eine Frauenleiche, entstellt von Tierfraß und Strömung ist in Kinloch an Land gespült worden. Statt in Glasgow zu ermitteln, findet er sich in einem Fischerdörfchen wieder, dass seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Die Dorfgemeinschaft ist verbittert und hält zusammen, da wird kein Wort zu viel gesagt, vor allem, da die junge Ermordete einen denkbar schlechten Ruf hatte. Keine einfache Situation für Daley und seinen Partner Scott, vor allem, da Kinlochs Polizisten ihnen gern Knüppel zwischen die Beine werfen. Was wie ein Mord an einer Gelegenheitsprostituierten aussieht, scheint nicht ganz so klar zu sein, wie es die örtliche Polizei gern hätte.
    „Tödliches Treibgut“ ist ein Krimi der wirklich „Old School“ ist. Die Polizei ermittelt in einer rauen Männerwelt und die Glasgower Polizisten müssen mit stürmischen Seegang und widrigen Bedingungen zurechtkommen. Eine sehr spannende und sehr stringente Handlung machen den Reiz des Krimis aus. Die Figuren, vor allem Scott und Daley sind toll gezeichnet, ihre Charaktere wirken absolut lebensecht. Manchmal hätte mir es mir etwas weniger Privatprobleme zwischen Daley und seiner Liz sein können, die ich in ihrer ständigen Wiederholung ein bisschen anstrengend fand. Dagegen ist die Landschaft, der schottische Menschenschlag und die harte Welt der Fischer ausgezeichnet eingefangen.
    Der Krimi macht durch sein Tempo und die mitreißende Handlung Spaß und Lust auf mehr Fälle, vor allem da der letzte Abschnitt des Buches ein echter Cliffhanger ist und der Geschichte nochmal rückwirkend einen Drive versetzt.
    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

  3. Eva
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Tödliches Treibgut…, 14. Mai 2017
    Rezension bezieht sich auf: Tödliches Treibgut (DCI Jim Daley) (Taschenbuch)
    „Die Leiche bewegte sich im selben Rhythmus wie der Seetang und das Treibgut, die sich in der Biegung der niedrigen felsigen Bucht wiegten. … Auffallend und beinahe unheimlich wirkten die beiden knallroten Bänder, mit denen die Haare zu zwei Pferdeschwänzen zusammengebunden waren….“
    Zitat aus dem Buch, Seite 9

    Zum Inhalt: An einem Strand der Kintyre-Halbinsel wird die Leiche einer Frau gefunden, offensichtlich brutal ermordet. Die örtliche Polizei braucht für die Aufklärung Hilfe aus Glasgow. Von dort kommt Detective Inspector Jim Daley mit seinem Partner Detective Sergeant Brian Scott. Im Fischerdorf Kinloch kennt jeder Jeden. Klatsch und Tratsch verbreitet sich sofort. Umso bedenklicher ist, dass zunächst scheinbar niemand die Tote vermisst. Mordmotiv und Verdächtige sind somit auch nicht greifbar. Ein schwieriger Mordfall für Daley und der Mörder hat schon sein nächstes Opfer im Visier…

    „Ihr ganzes Ich, alles, was sie je gewesen war, sickerte langsam aus ihr heraus: ihre Liebe, ihre Sehnsüchte, ihre Vorlieben und Abneigungen. Die Dinge, die sie wütend machten, die sie deprimierten, zum Lachen oder zum Weinen brachten, schrumpften dahin. Ihre allerletzten Augenblicke versanken in einem dunkler werdenden Abgrund – in der unwirklichen Distanziertheit eines Verstandes, der sich den eigenen Weg ins Vergessen zu erleichtern versuchte.“
    Zitat aus dem Buch, Seite 7

    Meine Meinung: Der Schreibstil vom Autor Denzil Meyrick ist fließend. Er geht sehr gern ins Detail! Ich konnte mir ein gutes Bild von dem abgelegenen schottischen Fischerdorf Kinloch machen. Eine trügerische Idylle am Strand…
    Die Dorfbewohner verhalten sich grundsätzlich misstrauisch und ablehnend gegenüber nicht einheimischen Personen.

    Jim Daley und Brian Scott finde ich sympathisch. Daley, 43 Jahre alt, ist ein erfahrener hartnäckiger Ermittler. Ihm fällt es relativ leicht, dass Vertrauen anderer zu gewinnen (zumindest bei den meisten). Er reagiert bedacht und entschlossen, kann aber durchaus auch wütend und aufbrausend werden. Er und Scott besitzen einen trockenen Humor! Scott ist gerade heraus und lässt sich durch fast nichts beeindrucken. Überrascht hat er mich, als ihm auch mal die Worte fehlten. Mit seinen sarkastischen Kommentaren lockert er auch hin und wieder beklemmende Situationen auf. Die beiden sind ein tolles Team!

    Es gibt ziemlich viele Personen, aber jeder wurde überzeugend herübergebracht. Der junge unerfahrenen DC Archie Fraser, der hochnäsige unsympathische Inspector MacLeod, Daleys Ehefrau Liz u.v.m..

    „„Irgendwelche Ideen, Sir?“ Fraser sah so irritiert aus, wie Daley sich fühlte.“
    Zitat aus dem Buch, Seite 82

    „Etwas nur anzunehmen heißt, Sie und mich zu Narren zu machen.“
    Zitat aus dem Buch, Seite 158

    Im Prolog werden die letzten Gedanken der sterbenden Frau erzählt. Sehr ergreifend! Dann der Wechsel. Die Leiche wird gefunden und die Ermittlungen beginnen. Zunächst ist es relativ ruhig, aber trotzdem unterhaltsam. Schon bald wird es rätselhafter und spannender!… Ein weiteres Mordopfer wird gefunden… Die Toten wurden schonungslos beschrieben! Der Mörder geht äußerst brutal vor!

    Der Autor spricht verschiedene Themen an. Ich fand es sehr interessant mehr über das Land und die schottischen Fischer, Polizisten etc. zu erfahren.

    Daleys Eheprobleme nehmen einen gewissen Raum in der Geschichte ein, aber er verliert nie sein Ziel, den Mörder zu finden, aus den Augen. Für manche Leser sind diese Details aus dem Privatleben vielleicht zu ausführlich, aber für mich war es genau richtig! Dadurch konnte ich ihn noch mehr verstehen.

    Zum Ende hin stieg die Spannung nochmal höher an! Hier waren die Wechsel der verschiedenen Perspektiven und Handlungsorte noch fließender und kürzer. Ich wusste vor Daley, wer der Mörder war, aber dadurch wurde es für mich noch nervenaufreibender. Würde er den Mörder noch rechtzeitig stellen, bevor dieser sein nächstes Opfer umbringt?…

    Der Abschluss des Buches deutet auf einen weiteren mysteriösen Kriminalfall für Daley und Scott!

    Fazit: Ein spannender detailreicher schottischer Krimi mit einer Prise trockenen Humor und guter Unterhaltung!
    Klare Leseempfehlung!
    4,5 Sterne

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

Leave a Reply