Tödlicher Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 1)

By | May 28, 2017
Tödlicher Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 1)

Ein Provence-Krimi
Broschiertes Buch
Eigentlich hatte sich Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter auf einen entspannten Job in der Sonne gefreut. Doch kaum im Örtchen Lavandou angekommen, liegt schon sein erster Fall auf dem Tisch. Ein Mädchenmörder geht in der Provence um. Zwei weitere Mädchen sterben, und alle Spuren laufen scheinbar ins Leere. Ritter kämpft nicht nur gegen einen perfiden Mörder, sondern auch mit dem Laisserfaire der südfranzösischen Behörden. Als plötzlich die Tochter seiner Kollegin Isabell Morell entführt wird, wird es heiß in Lavandou, sehr heiß sogar. Und Ritter merkt, dass sogar sein eigenes Urteilsvermögen getrübt ist.

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3 thoughts on “Tödlicher Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 1)

  1. Wedma
    15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Viel vom südfranzösischen Flair, zum Schluss weniger glaubhaft., 13. April 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Den Teil 1 „Tödlicher Lavendel“ habe ich quasi als Vorbereitung zum Teil 2 „Schwarzer Lavendel“ (15.04.16) gelesen, und muss sagen: die ersten 70% fand ich unterhaltsam und gut, manchmal gar witzig, bei den letzten 30% hatte ich meine Mühe, den Krimi doch noch zu Ende zu bringen.

    Leon Ritter, der passionierte Gerichtsmediziner im besten Alter, ging nach Südfrankreich, um über den Verlust seiner Frau hinwegzukommen. Französisch kann er, da er zweisprachig aufgewachsen war. Er wohnt bei der Polizistin Isabelle Morell, die ihr eigenes Haus in Le Lavandou und eine 15-Jährige Tochter hat, die ihr gelegentlich auf die Nerven fällt.

    In der Umgebung von Le Lavandou passieren seltsame Dinge: blonde Mädchen werden verschleppt, umgebracht und in abgelegenen Orten, den alten Opferstätten, abgelegt. Leon Ritter wird bald ein mehr oder weniger offizieller Teil des Ermittlungsteams.

    Leons Figur fand ich gut: Er ist integer, sympathisch und sehr empathisch, den Lebenden und den Toten gegenüber. Er schaut gerne hinter die Kulissen und lauscht den Geschichten, die die anderen erst gar nicht mitbekommen. Ein netter Kerl, dessen Abenteuer in Südfrankereich, u.a. die Gespräche mit dem alten Kriegsveteranen, die zu Anfang und auch später hin und wieder auftauchen, schlicht Spaß gemacht haben. Auch sein Boule-Spiel mit den Einheimischen konnte er nach so vielen Jahren mit Bravour meistern. Leon, der Könner, eignet sich als Hauptfigur sehr gut.
    Isabell war mir etwas zu blass. Ihre Tochter aber mit den typischen Teenager-Allüren war recht überzeugend.

    Einige weitere Nebenfiguren wie die alte Veronique, der einsame Millionär, einige Schlägertypen, der ehem. Mann von Isabell, etc. konnten mich auch durchaus überzeugen, und mit ihren Geschichten und Motiven gut unterhalten.

    Die Idee fand ich ganz gut. Die Ausführung größtenteils auch, denn man fühlt sich nach Südfrankreich versetzt und sieht, mit welchen Problemen die Menschen dort konfrontiert werden: die Hitze, Wassermangel, die gefährlichen Waldbrände, die übrigens sehr schön, ja fast poetisch beschrieben worden sind. Hin und wieder gibt es auch bei anderen Themen bildhafte, poetische Beschreibungen. Dies fand ich aber gut, keineswegs störend. Passte zum Urlaubsfeeling. Auch gutes Essen, ein Glas Rosé bei der Hitze fehlten da kaum.

    Was ich weniger gut fand, war u.a. die Sprache. Etliche der Wortwiederholungen, die „umwerfenden“ Verbenreihen wie in etwa: „war-war-war-stand-lag“, hätte ich dort lieber nicht angetroffen. Manche Ausdrücke hätte man besser ausarbeiten können.
    Auch die öfteren Perspektivwechsel warfen mich hin und wieder aus dem Lesefluss.

    Bei den letzten 30% der Geschichte stellten sich bei mir etliche, u.a. massive, Glaubwürdigkeitsfragen. Die Figuren agierten plötzlich eher dümmlich, also ob sie gar nicht sehen wollten, was Sache war. Die Polizisten sowieso, Isabell war leider auch nicht besser. Ihre ganze Professionalität war im Nu dahin. Aber auch Leon hat mich schon sehr überrascht. Dass er angeblich nicht dahinter kam, wer für die Morde verantwortlich war, das konnte ich nicht abnehmen. Plötzlich stellen sich alle (!) die falschen Fragen und verfolgen die falschen Fährten. Vermutlich, weil der Autor es nicht besser wusste und noch eine Runde mit der Überraschung zum Schluss drehen wollte. Überzeugen konnte mich der Schluss leider nicht. So eine Person käme grundsätzlich durchaus als Serienmörder infrage, aber die Auflösung, die Herleitung, die hätte geschickter, glaubhafter ausgearbeitet sein müssen.
    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den zweiten Teil der Reihe mit Leon Ritter in Südfrankreich. Ich bin gespannt, wie dieser Fall wird.

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  2. Lesemaus
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannung, Humor und ganz viel Atmosphäre, 16. Juni 2015
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Tödlicher Lavendel: Kriminalroman (Ein-Leon-Ritter-Krimi, Band 1) (Taschenbuch)
    ” Tödlicher Lavendel ” ist der erste Roman des Redakteurs und Schriftstellers Remy Eyssen und ich kann ihn nur als gelungen bezeichnen. Viel französischer Flair, Spannung und auch viel Humor vereinen sich hier zu einem rundherum gelungenen Krimi, den ich sehr gern gelesen habe.

    Der deutsche Gerichtsmediziner Dr. Leon Ritter kommt von Frankfurt nach Südfrankreich und freut sich auf einen sonnigen und entspannten Aufenthalt an einer französischen Klinik. Doch die Aussicht auf Entspannung wird ihm gleich bei seiner Ankunft genommen. Der Klinikchef hat seine Ankunft eine Woche später erwartet und so muss Ritter sich Fahrmöglichkeit und Unterkunft selbst besorgen. Doch das ist das geringste Problem. Gleich nach seiner Ankunft im kleinen Küstenort Lavandou, wird die Leiche eines jungen Mädchens gefunden . Der Mord, denn dies stellt Ritter bei seiner Obduktion fest, soll als Unfall deklariert werden, damit der Tourismus und die Hundertjahrfeier des Ortes nicht gefährdet sind . Ritter ermittelt auf eigene Faust und läuft gegen eine Wand der Ignoranz und Gleichgültig der ermittelnden Beamten an. Außer Isabell, seine Vermieterin und gleichzeitig bei der Polizei angestellt , scheint keiner seine Gedanken und Ahnungen nachvollziehen zu können. Denn Ritter erledigt seinen Job nicht nur, sondern achtet auf Kleinigkeiten, die ihm die Toten über ihr Leben und Sterben verraten.

    Viel Informationen über die Arbeit eines Gerichtsmediziners, aber auch viel Humor und ein spannendes Finale findet der Leser beim Lesen dieses ersten Buches von Remy Eyssen. Mir war Ritter von Anfang an sympathisch mit seiner ruhigen , überlegten Art, der das Leben an der französischen Mittelmeerküste mit seinem Flair und guten Essen und Trinken zu schätzen weiß. Aber auch Isabell ist eine Person, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und verstehen konnte, denn sie schlägt sich mit ihrer pubertierenden Tochter herum und macht dies meiner Meinung nach sehr gekonnt. Auch die andere Lebensart der Südfranzosen kam gut in diesem Buch zur Geltung. Man bekam gleich Urlaubsgefühle und wollte durch die engen Gassen des kleinen Städtchens gehen und die warmen Nächte genießen. Der Autor greift in diesem Buch auch ein reales Thema auf, nämlich die großen Brände an der Südküste Frankreichs, die vor Jahren große Waldbestände der Gegend vernichteten. Atmosphärisch und gleichzeitig schaudernd verfolgt man die Spur des Mörders und hofft mit den ermittelnden Beamten , aber vor allem mit Ritter, dass der Täter schnell gefasst wird, denn die Suche verläuft häufig im Nichts.

    Mich hat dieses Buch überzeugt. Ein wirklich gelungener Krimi, dessen Ende ein weiteres Abenteuer erwarten lässt und dessen Flair warmer Sommernächte ,ich mich nicht entziehen konnte.

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  3. Otmar Mauritius
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Flüssiger Schreibstil aber überfrachtet und teilweise klischeehaft und unglaubwürdig,, 28. April 2017
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Der an sich sympathische Doktor Leon ist allzu heldenhaft hochstilisiert mit übersinnlichen Fähigkeiten, die ihn intuitiv den netten Teenager retten lässt. Als kluger Deutscher mit französischer Mutter zeigt er den dummen arroganten Franzosen, insbesondere dem Polizeichef, wie Polizeiarbeit geht.Peinlich!.Die Steigerungen der Grausamkeiten bei den einzelnen Morden und deren Beschreibung sind bei der Lösung völlig unglaubwürdig und die Metzgereien in der Pathologie müssen nicht unbedingt in dieser Deutlichkeit beschrieben werden. Im Folgenden übernehme ich den letzte Abschnitt eines anderen Fristen:
    Bei den letzten 30% der Geschichte stellten sich bei mir etliche, u.a. massive, Glaubwürdigkeitsfragen. Die Figuren agierten plötzlich eher dümmlich, also ob sie gar nicht sehen wollten, was Sache war. Die Polizisten sowieso, Isabell war leider auch nicht besser. Ihre ganze Professionalität war im Nu dahin. Aber auch Leon hat mich schon sehr überrascht. Dass er angeblich nicht dahinter kam, wer für die Morde verantwortlich war, das konnte ich nicht abnehmen. Plötzlich stellen sich alle (!) die falschen Fragen und verfolgen die falschen Fährten. Vermutlich, weil der Autor es nicht besser wusste und noch eine Runde mit der Überraschung zum Schluss drehen wollte. Überzeugen konnte mich der Schluss leider nicht. So eine Person käme grundsätzlich durchaus als Serienmörder infrage, aber die Auflösung, die Herleitung, die hätte geschickter, glaubhafter ausgearbeitet sein müssen.
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