Gefährliche Ernte: Ein Südfrankreich-Krimi (Perez ermittelt)

By | July 1, 2017
Gefährliche Ernte: Ein Südfrankreich-Krimi (Perez ermittelt)

Ein Südfrankreich-Krimi
Broschiertes Buch
Eine Hochzeit, ein Geheimnis und ein Todesfall – Hobbyermittler Perez steckt in Schwierigkeiten
An den Berghängen der malerischen Côte Vermeille, am südwestlichsten Zipfel Frankreichs, reifen die Weintrauben unter der glühend heißen Augustsonne heran. Es sind Sommerferien, die schlimmste Zeit des Jahres, wenn es nach Delikatessenschmuggler und Lebemann Perez geht. Die Touristen haben sich in Banyuls-sur-Mer breitgemacht, er hängt mit seinen Lieferungen hinterher und dann will seine heißgeliebte Tochter auch noch einen Mann heiraten, den man gemeinhin nur “die Bohnenstange” nennt. Als ein Toter in den Weinbergen seines Vaters gefunden wird, ist es endgültig vorbei mit der Ruhe. Die Ermittler schnüffeln auf dem Weingut und in Perez’ Angelegenheiten herum. Ausgerechnet der sagenumwobene Creus, ein Wein, der das Rückgrat seines bescheidenen Wohlstands bildet, soll etwas mit dem Tod des Mannes zu tun haben. Hobbyermittler Perez sieht sich gezwungen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, und muss bald erkennen, dass das beschauliche Küstenörtchen die Kulisse finsterer Machenschaften und familiärer Tragödien ist, die weit in die große Politik hineinreichen.

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2 thoughts on “Gefährliche Ernte: Ein Südfrankreich-Krimi (Perez ermittelt)

  1. sommerlese
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Guter Sommerkrimi für den Südfrankreich-Urlaub, 1. März 2017
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Ernte: Ein Südfrankreich-Krimi (Perez ermittelt) (Taschenbuch)
    Es ist Sommer an der Côte Vermeille und die Urlauber strömen in Scharen herbei. Syracuse Perez, ein 60-jähriger Delikatessenhändler mit Hang zum Kleinkriminellen stört das gewaltig. Er liebt das beschauliche Leben im Küstenort Banyuls-sur-Mer. Als dann noch ein Toter in den Weinbergen seines Vaters gefunden wird, fürchtet Perez um seine Geschäfte und beginnt zu ermitteln.

    Dieser Krimi hat mich mit seiner anschaulichen Erzählweise und den wunderschönen Schilderungen der Gegend sofort für sich eingenommen. Gern bin ich mit dem knurrigen Perez gefolgt und fühlte mich ausgezeichnet unterhalten.

    Perez ist übergewichtig, liebt Wein und gutes Essen und ist eigentlich ein netter Kerl, auch wenn er seine nicht ganz legalen Geschäfte mit seinem angeblich exclusiven Weißwein Creus über sein Spitzenrestaurant laufen lässt, nimmt man ihm diese ungebührliche Geschäftsidee nicht übel. Doch als seine Tochter heiraten möchte, kann er sich nicht mit dem Schwiegersohn abfinden. Zu dünn, zu unbedeutend und einfach keine gute Partie befindet Perez.
    Doch bald hat er ganz andere Sorgen, als Erntehelfer Kahil aus Marokko im Weinberg seines Vaters ermordet aufgefunden wird, führt der Tote die Polizei bedrohlich nahe an seine dubiosen Weingeschäfte mit dem Creus. Er beginnt zu ermitteln und kommt einem Sumpf von Drogengeschäften, Illegalen und Schleusern auf die Spur.

    Der Krimi hat ein geruhsames Tempo, viele Nebenhandlungen mit Einkehr in Restaurants und wunderschöne landschaftliche Beschreibungen der Orte, Weinberge und der Strände der Côte Vermeille zeichnen ein anschauliches Bild der Gegend und des französischen Savoir-vivre, die dem Buch eine schöne Urlaubsstimmung verpassen. Dabei tritt jedoch der Krimifall ein wenig in den Hintergrund.
    Ein weiterer Mordfall wirft weitere Fragen auf. Immer rätselhafter wird die Verbindung der Morde und komischerweise sucht auch Kommissar Boucher die Mithilfe von Perez.

    Die eingebundene “Flüchtlingsthematik” zeigt wie mit Schleusertum Unmengen von Geld verdient werden kann, es verleiht der Handlung einen aktuellen Bezug. Die korrupten Wahrheiten, die hier ans Licht kommen, machen deutlich, wie überall in Europa mit der Notlage von Flüchtlingen Geld verdient werden kann.

    Auch wenn mir eine durchgängige Spannung gefehlt hat, stimmt mich der rasante Showdown und die überraschende Wendung am Ende zufrieden.
    Gern möchte ich Perez, der mir mit seiner grantigen Art gefallen hat, wiederlesen und gemeinsam mit ihm neue Fälle in dieser schönen Urlaubstimmung und einem Glas Weißwein geniessen. Es muss ja nicht unbedingt ein Creus sein.

    Dieser Krimi ist eine wunderbare Urlaubslektüre mit unterhaltsamen Charakteren und schönem Lokalkolorit. Für Südfrankreich-Fans sehr zu empfehlen.

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  2. Bibliomarie
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Perez wird es richten, 20. Februar 2017
    Rezension bezieht sich auf: Gefährliche Ernte: Ein Südfrankreich-Krimi (Perez ermittelt) (Taschenbuch)
    Perez ist Südfranzose, aber eigentlich ist er Katalane. Darauf legt er Wert. Ein stattlicher Mann in den 60igern, immer ein wenig knurrig, Besitzer und bester Gast eines Spitzenrestaurants, das eigentlich mehr zur Verschleierung seiner nicht ganz koscheren Geschäfte dient. Denn eins ist Perez wichtig, nichts dem Staat zu überlassen, so auch nicht die Einnahmen mit seinem legendären Weißwein Creus, den er geschickt zu einem Mythos aufgebaut hat und bei dessen Herstellung und Vertrieb einige nicht legale Methoden zum Einsatz kommen.

    Doch als ein früherer Erntehelfer, der Marokkaner Khahil, einer der wenigen die um das Geheimnis des Creus wissen, tot im Weinberg seines Vaters gefunden wird, sieht Perez sich herausgefordert. Seine Suche führt ihn mit einem kleinen Umweg über die örtliche Drogenszene in den Sumpf von Menschenschmugglern, Schleppern und Illegalen. Eine Wirklichkeit, die er in seiner Heimat bisher gut ignoriert hat.

    Und ausgerechnet jetzt hat sich noch seine Tochter in den Kopf gesetzt zu heiraten und für den erwählten Kandidaten hat er nur Spott übrig. Auch eine Baustelle, auf der Perez schlitzohrig seinen Willen durchsetzen möchte.

    Der Roman ist gut durchkomponiert und ebenso locker erzählt. Die schönsten Passagen sind die, in denen die zauberhafte Côte Vermeille geschildert wird. Da kommen sofort Urlaubsgefühle auf. Meer – Sonne – wunderschönes Licht in alten Fischerorten – gutes Essen – was braucht es mehr.

    Die Krimihandlung ist da eher zweitrangig, aber schlüssig aufgebaut und erzählt. So fand ich die Nebenhandlung mit der unwillkommenen Hochzeit der Tochter etwas unrealistisch und dass ein knapp zwanzigjähriger Deutsch-Franzose ausgerechnet Wilhelm heißt, schien mir auch etwas seltsam.

    Das Buch ist eine ideale Urlaubslektüre, macht Spaß auf das Kennenlernen oder Wiedersehen einer wunderschönen Landschaft und Perez ist für die Art seiner Ermittlungen absolut glaubwürdig. Die Sprache gefiel mir, auch die kleinen Exkurse in die Geschichte waren gut plaziert. Mit Perez ist dem Autor auch eine richtige knurrige Hauptperson gelungen, die ihm Gedächtnis bleibt. Wäre dann noch ein wenig mehr Tempo in der Krimihandlung gewesen, hätte mir das Buch noch besser gefallen

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