3 thoughts on “Der Präsident: Thriller

  1. Bücherwurm
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Fiction or reality?, 26. Juli 2017
    Rezension bezieht sich auf: Der Präsident: Thriller (Taschenbuch)
    Dieses Buch ist mir im wahrsten Sinne “vor die Füße gefallen”.
    Dann habe ich es in wenigen Stunden verschlungen. Nein, es handelt sich nicht um ein literarisches Kleinod, es lotet auch nicht die (Un-) Tiefen der US-Politik aus. Aber manchmal weiss man beim Lesen nicht, ob es sich gerade um Fiktion oder Realität handelt. der Journalist Jonathan Freeland schreibt in flüssigem Stil, was sich abspielen könnte – oder vielleicht abspielt? – in und ums Weiße Haus unter dem derzeitigen Präsidenten. Die 5 Sterne gibt’s für spannende Unterhaltung und für den Informationswert für diejenigen, die sich ansonsten wenig gedruckte Buchstaben in Form von Zeitungen zuführen.
    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

  2. Galladan
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Spannender Thriller indem sich Fakten mit Fiktion verwischen, 6. August 2017
    Rezension bezieht sich auf: Der Präsident: Thriller (Taschenbuch)
    Der Präsident von Sam Bourne, erschienen im Bastei Lübbe Taschenbuch Verlag am 21. Juli 2017

    Der Präsident der Vereinigten Staaten hat eine recht kurze Zündschnur und versucht nachdem der nordkoreanische Diktator ihn mitten in der Nacht mit einem Krieg aus Worten auf die Palme gebracht hat, mit einem Atomangriff auf Nordkorea und China zu antworten. Dies wird im letzten Augenblick abgewendet. Aufgeschreckt durch das impulsive Verhalten berät sich der Staatschef des Weißen Haus mit dem UN-Botschafter von China.

    Maggie Costelle arbeitet im Weißen Haus und ist eine der Mitarbeiter, die schon bei der vorherigen Administration dort gearbeitet hat. Sie leidet sehr unter dem sexistischen McNamara und erträgt ihre Arbeit nur durch ihren Freund Richard, der ebenfalls nicht begeistert von der aktuellen Regierung ist. McNamara überträgt ihr die Aufgabe einen Selbstmord zu untersuchen.

    Sam Bourne ist das Psoudonym unter dem der Guardian Journalist Jonathan Freedland seine Verschwörungstheorien Thriller veröffentlicht. So ist der neue Thriller von ihm auch genau das, was man erwartet.

    Man kann sich denken, wer Modell fuer diesen spannenden Thriller gestanden hat, dabei werden einige Komponenten eingesetzt die stimmen, aber es werden auch genug Dinge eingestreut, die bisher nur Fiktion sind. Bourne nimmt uns mit auf die Reise in Ränkespiele, Verschwörungen und fiesen, hinterhältigen Machenschaften.
    Maggie Costello ist eine Figur die Bourne schon in Das letzte Testament und Der Gewählte eingeführt hat. Auch hier untersucht sie geschickt und nicht ohne in Schwierigkeiten zu geraten eine Verschwörung die viel tiefer geht als sie ursprünglich angenommen hat.

    Der Plot ist spannend und hat viele unerwartete Wendungen, die Personen werden gut beschrieben und ich denke, dass Bourne uns mit Absicht über das Dilemma nachdenken lässt, ob der Zweck immer die Mittel heiligt.
    Dies ist mein erster Thriller des Autors gewesen, aber sicher nicht mein Letzter. Klare Leseempfehlung.

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

  3. Jasmin
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Was wäre wenn…, 4. August 2017
    Rezension bezieht sich auf: Der Präsident: Thriller (Taschenbuch)
    Wer von euch hat es auch nicht glauben können, dass Amerika Trump zum Präsidenten gewählt hat? Natürlich wird in diesem Buch der Name “Trump” nicht ein einziges Mal erwähnt – allerdings sind die Ähnlichkeiten zum “echten” Präsidenten doch sehr erschreckend: Sei es, dass der Präsident im Buch eigentlich kein Politiker ist, seine Tochter ins Weiße Haus holt oder seine Informationen vor allem aus dem Fernseher bezieht.

    Auch wenn es vor allem um den Präsidenten und seine Handlungen geht, steht er nicht im Mittelpunkt des Buches, sondern Maggie Castello, eine Mitarbeiterin im Weißen Haus. Sie ist die Figur, die den Thriller meiner Meinung nach ausmacht. Dadurch, dass sie nicht hinter dem Präsidenten steht, kann man sich gut mit ihr identifizieren und leidet mit, wenn sie die Launen von ihrem Vorgesetzten McNamara ertragen muss. Auch ihr Gewissenskonflikt und der Wunsch, immer das richtige zu tun, macht sie zu einer tollen Protagonistin.

    Aufgebaut ist das Buch weitgehend chronologisch. Man verlässt trotzdem ab und zu den amerikanischen Kontinent zu anderen Schauplätzen. Diese Sprünge kann man anfangs nicht einordnen, sie werden aber am Ende des Buches aufgelöst.

    Ohnehin wird der Spannungsbogen während des Lesens ständig hochgehalten. Es gibt viele überraschende Wendungen, Probleme tauchen auf, bei denen man sich nicht vorstellen kann, wie sie gelöst werden und trotzdem geht es auch immer wieder weiter.

    Etwas Probleme hatte ich anfangs mit den vielen Personen und Namen, die im Buch auftauchen. Auch die Bezeichnungen der unterschiedlichen Ränge und Positionen war nicht ganz so leicht einzuordnen. Das Problem hat sich beim Lesen aber schnell gegeben, vor allem weil sich der Thriller wirklich schwer aus der Hand legen lässt.

    Das lag bei mir vor allem daran, dass ich beim Lesen immer das Bild von Trump vor Augen hatte und mich immer gefragt habe, ob es hinter den Kulissen des Weißen Hauses wirklich so läuft. Dass er die Posten mit seinen “Freunden” besetzt, kann ich mir mehr als vorstellen. Ich hoffe aber wirklich, dass das Buch doch zum großen Teil Fiktion bleibt und einige Entwicklungen nicht eintreten werden.

    Insgesamt hat mir der Thriller, vor allem aufgrund des aktuellen Bezugs, sehr gut gefallen! Deswegen gibt es von mir 5 Sterne!

    Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

    War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
    Nein

Leave a Reply