Todesreigen (Sneijder & Nemez 4)

By | October 7, 2017
Todesreigen (Sneijder & Nemez 4)

Die Rückkehr von Nemez und Sneijder

Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen hat, wird Sabine Nemez – Kommissarin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen.

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2 thoughts on “Todesreigen (Sneijder & Nemez 4)

  1. Grobi 64
    5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez, 24. August 2017
    Innerhalb kürzester Zeit begehen einige Kollegen auf brutale Art Selbstmord. Deren Angehörige sterben durch Unfälle. Das kann kein Zufall mehr sein. Sabine Nemez – Kommissarin beim BKA – wird misstrauisch und beginnt zu ermitteln. Dabei stößt sie unverhofft auf den Widerstand ihrer Vorgesetzten. Auch der vom Dienst suspendierte Maarten S. Sneijder rät ihr, die Finger von dem Fall zu lassen. Als Sabine plötzlich verschwindet, greift Sneijder selbst in den Fall ein und kommt dabei einigen ehemaligen Kollegen und Freunden in die Quere.
    Meine Meinung: Lange habe ich auf dieses Buch gewartet und wurde nicht enttäuscht.
    Schon der Prolog ist total spannend und ohne große Pausen geht es weiter mit den mysteriösen Todesfällen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an hoch und steigt permanent weiter an. Dabei werden in diesem Buch die Morde nicht ganz so grausam geschildert, wie in den Vorgängern. Das fand ich sehr positiv – andere mögen es vielleicht blutiger.
    Der Schreibstil von Andreas Gruber ist wie immer überaus flüssig und absolut fesselnd, so dass man die 570 Seiten in kürzester Zeit lesen kann.
    Einige Kapitel spielen ein paar Tage zuvor, andere gehen sogar 20 Jahre zurück. So bekommt der Leser Einblick in die Zusammenhänge.
    Maarten S. Sneijder hat erst in der zweiten Hälfte eine größere Rolle, aber wie immer ist er wieder grandios, vor allem in der Zusammenarbeit mit dem „Ex-Knacki“ Krzysztof. Irgendwie wird Sneijder mir in jedem Buch sympathischer.
    Einziger klitzekleiner Kritikpunkt ist, dass Sabine doch etwas zu oft zufällig direkt am Ort des Geschehens ist und später trotz ihrer Erlebnisse und Verletzungen bis zum Schluss durchhält.
    Fazit: Wieder einmal ein überaus fesselnder und spannender Roman mit tollen Charakteren und einem Ende, dass auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
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  2. Enom
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein toller, spannender und unterhaltsamer Thriller mit wunderbaren Charakteren., 4. September 2017
    Dies ist das erste Buch das ich überhaupt von Andreas Gruber gelesen habe. Und auch, wenn es nicht der erste Fall von Maarten S. Sneijder ist, kann man dieses Buch sehr gut lesen, wenn man die Vorgänger nicht kennt. Allerdings würde es sich sicherlich lohnen. Das behaupte ich nun einfach, nachdem ich Todesreigen gelesen habe. Wer weiß, ob ich irgendwann noch die ganze Reihe besitze. Weshalb empfehle ich blind irgendwelche Bücher? Ganz einfach: Allein der Charaktere wegen. Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind unverbesserlich. Man muss sie einfach lieben, auch wenn jeder einzelne der beiden einen zur Weißglut bringt. Sabine sogar noch mehr als Maarten. Maarten ist, wie er ist und das offensichtlich und ohne Rücksicht auf Verluste. Und doch merkt man das er Sympathien entwickeln kann. Natürlich würde er das niemals zugeben. Das wäre ja viel zu gefühlvoll. Aber ich liebe seine Art. Ich habe selber so einen in meinem Bekanntenkreis. Man möchte ihn manchmal schlagen, aber irgendwie liebt man ihn ja doch so, wie er ist. Seine Herangehensweise ist allerdings etwas anderes. Es ist ihm ganz egal wie, Hauptsache er bekommt, was er will. Das kann auch mal gesetzwidrig sein. Sabine Nemez hingegen möchte gerne penibel auf die Vorgehensweise achten. Was muss sie als erstes tun, wen als erstes verständigen und was sollte sie erst danach tun. Sie ist manchmal so korrekt das man auch sie schlagen möchte, weil sie einmal einfach nach ihrem Gefühl gehen sollte. Aber auch sie ist so eine Sympathiebombe. Man muss sie einfach mögen.

    In diesem spannenden Fall aber mochte ich noch jemanden, für den ich sogar noch mehr Sympathien hegte, als für Sabine Nemez. Hardy Hardkovski. Er wurde nach 20 Jahren Haft entlassen. Er soll seine Frau und die Zwillinge getötet haben. Er behauptet, er war es nicht und will herausfinden wer es wirklich war.
    Alles spricht gegen ihn. Kann man ihm glauben oder ist er einfach nur verrückt geworden? Wer würde es nicht, wenn er aus versehen seine Frau und seine Kinder tötet? Aber was ist, wenn er recht hat und es jemand anders war. Wie kann er herausfinden, wer es war und wie? Wer wird ihm nach 20 Jahren helfen, geschweige denn glauben? Für mich war klar, wenn es wirklich so ist das er unschuldig im Gefängnis saß, weil jemand anderer seine Familie tötete, dann gönne ich ihm seine Rache.

    Bis zum Schluss dieses Buches war ich mir nie wirklich sicher, wem man vertrauen konnte und wem nicht. Sind die, die die „Guten“ sein sollten überhaupt die Guten? Und sind die „Schlechten“ immer schlecht? Oder haben sie sogar recht? Aber was ist, wenn das Gesetz diesmal auf der falschen Seite ist? Wie kann man das beweisen? Ich glaube hier war die wichtigste Frage wirklich, wem man trauen konnte. Doch selbst ich als Leser war mir nie so wirklich sicher. Ich selber habe versucht herauszufinden, wer denn der oder die bösen sind. Natürlich gab es offensichtliche „Böse“, aber was war mit denen im Hintergrund? Und wenn doch so viele Kollegen sterben, wegen einer Sache, wieso gesteht man dann nicht einfach? Will man wirklich in Kauf nehmen, dass man selber die Erde von unten sieht? Auch jetzt nach dem Lesen frage ich mich diese Dinge. Als der Autor dann nach und nach anfing für mich alles verständlich aufzuklären, war ich fasziniert von den Autoren.

    Wie bekommen Autoren es immer wieder hin, es am Schluss so logisch erscheinen zu lassen, obwohl sie mich über 300 oder 400 Seiten rätseln lassen, ohne das es für mich 100%ig klar ist. Also Polizist sollte ich schon mal nicht werden. Besser ist das für die unschuldigen. Oder ich stecke einfach alle ins Gefängnis, die mich komisch anschauen.

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