Schlüssel 17: Thriller (Tom Babylon-Serie, Band 1)

By | February 12, 2018
Schlüssel 17: Thriller (Tom Babylon-Serie, Band 1)

Broschiertes Buch
“Marc Raabe gelingt es meisterhaft, immer ganz dicht an seinen Figuren zu bleiben.” Volker Kutscher

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Der erste Fall für Tom Babylon!

“Süchtig machendes Kopfkino.” Kölner Stadt Anzeiger über Heimweh

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3 thoughts on “Schlüssel 17: Thriller (Tom Babylon-Serie, Band 1)

  1. Diana E.
    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    überwiegend spannender erster Fall von Tom Babylon mit viel Potenzial für weitere Bücher., 7. Februar 2018
    Rezension bezieht sich auf: Schlüssel 17: 2 CDs (Audio CD)
    Marc Raabe – Schlüssel 17

    1998 finden Tom und seine Freunde eine Leiche im Kanal als einer von ihnen eine Mutprobe macht. Der Tote im Wasser scheint schon länger dort zu liegen und als die Kinder am nächsten Tag die Polizei informieren, ist die Leiche verschwunden. Doch zuvor hat Tom einen Schlüssel an sich genommen, den er seiner kleinen Schwester Viola gab. Noch am selben Abend verschwand das Mädchen spurlos.

    2017
    Tom Babylon, mittlerweile Ermittler in Berlin, wird zu einem Tatort im Berliner Dom gerufen. Eine Frau hängt wie ein Engel an der Decke, und schon von weitem erkennt man den Schlüssel um ihren Hals. Jener Schlüssel mit dem besonderen Merkmal, den Tom seiner kleinen Schwester gab.
    Tom handelt überstürzt und gefährdet dadurch die Ermittlung, und plötzlich taucht ein weiterer Schlüssel auf, im direkten Umfeld der ehemaligen Clique.
    Tom, der die Psychologin Sita Johanns zur Seite gestellt bekommt, ermittelt in alle Richtungen und hofft darauf seine Schwester zu finden. Doch die Puzzleteile lassen sich nur schwerlich zusammen setzen und nichts ist wie es scheint, sodass er gleich an mehreren Fronten kämpfen muss.

    „Schlüssel 17“ ist mein erstes Buch/Hörbuch von Marc Raabe, aber ganz sicher nicht das Letzte. Die Hörbuchversion ist von Sascha Rotermund eingesprochen, der den Thriller spannend, temporeich und glaubhaft erzählt. Jederzeit fühlt sich der Hörer durch die gelungenen Interpretationen in die jeweilige Situation hineinversetzt und erlebt die aufkommenden Gefühle der handelnden Person hautnah mit. Der Sprecher gibt jedem Charakter seine eigene Note und die Story wird so rasant und Situationsabhängig emotional erzählt, dass die düstere Grundstimmung und die Spannung aufrecht erhalten wird, auch wenn die Handlung mal leicht ins stocken kommt oder durch übermäßige Details ein wenig an Fahrt verliert.
    Sascha Rotermund hat mir als Synchronsprecher sehr gut gefallen.

    Die Story spielt auf zwei Zeitebenen, einmal 1998 wo Tom ein Teenie ist und dieser Handlungsstrang dreht sich überwiegend um das Verschwinden von seiner kleinen Schwester Viola und dem Toten im Kanal.
    Der Handlungsstrang im Jahr 2017 ist weitaus breiter und komplexer angelegt, denn hier geht es um den Mord, den Schlüssel, auch um das Verschwinden von Viola, aber noch mehr um die Stasivergangenheit und Korruption.
    Nach und nach wird das Puzzle aufgedröselt und leider ließ mich das Ende ein wenig enttäuscht zurück, denn nicht alle Fragen werden hier beantwortet, was ich mir sehr gewünscht hätte. Natürlich sind weitere Fälle um Tom Babylon geplant, der mit seiner neuen Kollegin Sita Johanns eine recht merkwürdige Partnerschaft eingeht.
    Die Charaktere sind facettenreich und authentisch beschrieben. Der Autor hat seine Story genau wie die Handlungsorte und seine Figuren bildhaft und anschaulich dargestellt.
    Obwohl Tom Babylon hier der Hauptcharakter ist, konnte ich ihn bis zum Schluss immer noch nicht wirklich einschätzen, er hält es nicht immer so ganz mit den Gesetzen, hat Ecken und Kanten, schmeisst sich die eine oder andere Pille zu viel ein, spricht mit seiner kleinen, nicht vorhandenen Schwester, und obwohl er das Herz am rechten Fleck hat und sicherlich ein guter Ermittler ist, erscheinen mir manche Situationen eher fragwürdig.
    Aber mit seinen Problemen und Geheimnissen ist er nicht alleine, egal ob seine Kollegen oder seine Freundin, jeder trägt da irgendein dunkles Geheimnis mit sich herum.
    Auch seine neue Partnerin Sita hat ihr ganz spezielles Paket zu tragen, obwohl sie in vielen Dingen moralischer rüber kommt. Ich bin gespannt, wie es mit dem Duo weiter gehen wird, denn hier ist noch jede Menge Potenzial, das der Autor sicher noch ausschöpfen wird.

    Die Story hat mich unterhalten, war kurzweilig, überwiegend spannend und mich hat die Vielschichtigkeit der Charaktere fasziniert, was sicher dazu führen wird, dass ich auch die Fortsetzung lesen oder hören werde. Das Ende hat mir leider gar nicht gefallen und ich hoffe weitere Auflösung im nächsten Buch zu finden.

    Das Cover ist ein schöner Blickfang, die graue Feder auf schwarzem Grund, dazu die Schrift ebenfalls in grau gehalten ist ein absoluter Hingucker.

    Fazit: überwiegend spannender erster Fall von Tom Babylon mit viel Potenzial für weitere Bücher. Knappe 4 Sterne.

  2. inge weis
    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Der erste Fall für Tom Babylon!, 9. Februar 2018
    Rezension bezieht sich auf: Schlüssel 17: Thriller (Tom Babylon-Serie, Band 1) (Broschiert)
    Best of Crime. Packender Psychothriller aus Deutschland. Ein Alptraum. Ein Ungeheuer zeugt das nächste, aber die Hölle, das sind die anderen. Berliner Dom Sonntag, 3. September 2017, 6:28 Uhr. Der Domorganist Bernhard Winkler öffnet die Tür zur Stille. Und zur Finsternis. Um diese Uhrzeit ist alles so anders hier. Intensiv und durchdringend, als hätte er keine Haut. Die Stille, der weite Hall, die Dunkelheit, in der das erste Tageslicht den gewaltigen Dom um ihn herum wie aus dem Nichts entstehen lässt – wie von Gottes Hand. So war es auch mit ihr gewesen, am Altar. Sie war aus dem Nichts gekommen, hatte ihn überrumpelt. Ob Gott dabei seine Hände im Spiel gehabt hatte? Wohl eher der Teufel. Sechs Wochen ist das nun her, und er denkt jede Nacht daran, er schämt sich, wünscht sich, es hätte diesen Sonntag nie gegeben – und zugleich träumt er davon. Winkler schüttelt die Erinnerung ab. Leise schließt er die schwere Holztür hinter sich und tritt in den Dom. Seine Schritte huschen flüsternd über den Boden, die monumentalen Säulen empor, bis in den Scheitelpunkt der Kuppel. Gott, wie er diese Akustik liebt! Winkler ist mit Leib und Seele Domorganist und wird es bis zu seinem letzten Atemzug bleiben. Plötzlich bleibt er abrupt stehen und starrt auf den Boden. Vor seinen Füßen ist eine glänzende Pfütze. Der säuerliche Geruch von Harn steigt ihm in die Nase. Alle Phantasien sind schlagartig aus seinem Kopf verschwunden. Zum Teufel! Nicht genug damit, dass das Oberpfarramt immer wieder Flecken beseitigen muss, von Betrunkenen oder anderen Ferkeln, die an die Fassade des Doms urinieren. Hier hat offenbar jemand seine Notdurft mitten in der Kirche verrichtet. Voller Ekel tritt er einen Schritt zurück. Erst jetzt bemerkt er, dass die Pfütze nicht einfach hell und wässrig ist, sondern zur Mitte hin dunkler, als hätte sich hier etwas mit dem Urin vermischt. Plötzlich zittert die Pfütze. Ein Tropfen, denkt Winkler, aber woher …? Er legt den Kopf in den Nacken und richtet den Blick aufwärts, zum vierundsiebzig Meter hohen Scheitelpunkt der Kuppel. Was er sieht, lässt seinen Atem stocken. In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. Der Schlüssel um ihren Hals. Der graue Griff. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will allen Warnungen zum Trotz diesen Fall um jeden Preis. Doch das bringt ihn in tödliche Gefahr. Dabei stößt er auf einen Abgrund aus Wahnsinn und Bösartigkeit. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt. Ein Psychothriller wie ein Griff in die Steckdose man steht unter Dauerspannung. Beim Lesen dieses Thrillers erhöht von Beginn an jede weitere Seite die Spannung. Die Szenen wechseln wie in einem rasanten Leinwand-Schocker und der Leser wird auf so manche falsche Fährte gelockt. Man weiß immer mehr als die Hauptfigur im Buch wodurch man noch mehr mitfiebert! Nach und nach entwirrt sich ein Spinnennetz von unglaublicher Gewalt. Das Ende ist überraschend und sehr grausam. Also bitte tagsüber lesen! Denn ohne Rücksicht auf Verluste verursacht der Autor mit seinem Roman schlaflose Nächte, wer sich daran nicht stört, kann sich auf einen schnittigen Thriller freuen. Schlüssel 17 dreht mächtig an der Spannungsschraube und Raabe hört nicht auf, an ihr zu drehen, bis zum ereignisreichen Ende. Er hat mit seinem Thriller einen starken Eindruck hinterlassen. Das Ganze ist wirklich nix für schwache Nerven, aber man kann absolut nicht aufhören zu lesen….. Erst wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, versteht man die ganze Geschichte. Der Titel ist sehr passend gewählt, sehr durchdacht. Spannend bis zur Atemlosigkeit. Hat mich absolut überzeugt, Schlüssel 17 ist eines der spannendsten Bücher, das ich bisher gelesen habe. Absolute Leseempfehlung!
  3. Anonymous
    5.0 von 5 Sternen
    Rasanter Pageturner, 10. Februar 2018
    Rezension bezieht sich auf: Schlüssel 17: Thriller (Tom Babylon-Serie, Band 1) (Broschiert)
    Die Leiche von Pfarrerin Dr. Brigitte Riss wird vom Organisten Bernhard Winkler an Seilen aufgehängt unter den Kuppeln des Berliner Doms gefunden. Sie wurde grausam zugerichtet, mit schwarzen Flügeln versehen und trägt einen Schlüssel mit der Zahl 17 um den Hals. Als Tom Babylon vom LKA und die ihm an die Seite gestellte Psychologin Sita Johanns zum Tatort gerufen werden und Tom den Schlüssel sieht, werden alte Erinnerungen in ihm wachgerufen. Seine 10-jährige Schwester Viola verschwand vor 20 Jahren in Verbindung mit diesem Schlüssel. Tom hofft, mit den Ermittlungen in diesem Fall endlich etwas über den Verbleib seiner Schwester in Erfahrung zu bringen und beginnt sofort mit den Ermittlungen. Dabei ist es ihm gar nicht recht, dass Sita Johanns ihn auf Schritt und Tritt dabei begleiten soll. Werden sie den Täter dingfest machen können und erfährt Tom endlich, was Viola widerfahren ist?
    Marc Raabe hat mit seinem Buch „Schlüssel 17“ einen sehr spannenden und rasanten Thriller vorgelegt, der den Leser von der ersten Seite an in Atem hält. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, der Autor versteht es sehr geschickt, den Leser in die Handlung hineinzuziehen und ein wahres Kopfkino mit Gänsehaut und Herzrasen zu veranstalten. Schon beim Prolog hält man automatisch den Atem an, so dunkel und düster ist die Stimmung. Der Spannungsbogen wird gleich sehr hoch angelegt und steigert sich bis zum finalen Schluss noch weiter in die Höhe. Durch die wechselnden Erzählperspektiven und die Rückblenden in Toms Vergangenheit schafft der Autor es, die Dynamik der Geschichte immer schneller werden zu lassen und einen gewissen Sog zu entwickeln. Durch geschickte Wendungen und einen dritten Schauplatz in einer psychiatrischen Klinik wird der Leser regelrecht dazu verleitet, Mutmaßungen und eigene „Ermittlungen“ anzustellen, um die Geheimnisse zu lüften. Da viele Protagonisten so ihre Geheimnisse haben, weiß man nie, wer Freund oder Feind ist. Auch dadurch ist der Spannungslevel auf extrem hohem Niveau, da man regelrecht auf die Enthüllungen wartet.
    Die Charaktere sind sehr detailliert ausgearbeitet und gemäß ihren Eigenschaften individuell in Szene gesetzt worden. Sie wirken durchweg sehr real und authentisch, dass man das Gefühl hat, einige von ihnen zu kennen. Tom ist ein sympathischer Mann ohne den Anspruch, perfekt zu sein. Durch einen schlimmen Schicksalsschlag in der Vergangenheit wird in diesem Fall zum Äußersten getrieben, denn er hofft immer noch, nach all den Jahren seine vermisste Schwester Viola wiederzufinden. Gerade durch seine persönlichen Gefühle getrieben, hält er sich nicht an die gesetzten Regeln und bringt sich das ein oder andere Mal in Situationen, die ihn Kopf und Kragen kosten könnten. Er hat unkonventionelle Ermittlungsmethoden, die nicht immer gut ankommen. Sita Johanns ist auch eine tolle Protagonistin, die ebenfalls ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit mit sich herumschleppt. Die Zusammenarbeit mit Tom gestaltet sich zu Beginn zwar schwierig – beide misstrauen sich gegenseitig – doch als Leser kann man wunderbar miterleben, wie die zwei sich zusammenraufen und wirklich gut miteinander agieren. Sie ergänzen sich gerade aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit. Auch die übrigen Protagonisten geben der Handlung noch zusätzliche Spannung und machen die Geschichte rundum gelungen.
    „Schlüssel 17“ ist ein rasanter und bis zur letzten Seite fesselnder Thriller, der den Leser konstant in Atem hält und nicht mehr loslässt, bis das Ende offen liegt. Absolute Leseempfehlung für einen wirklich sehr gelungenen Pageturner!

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