Quest: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher)

By | April 11, 2017
Quest: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher)

Taschenbuch, Buchschnitt etwas nachgedunkelt, leicht lagerspurig, ansonsten sehr guter Zustand.”Die wohl erstaunlichste Entdeckung, die Menschen machten, als sie aufbrachen, um den Weltraum zu erkunden, war die, dass alles Leben im Universum miteinander verwandt ist.” Mit diesen Worten beginnt Andreas Eschbach seinen neuesten Roman und deutet darin gleich das zentrale Thema an: die Suche nach dem Ursprung allen Lebens.

In einer fernen Zukunft, in der selbst die Urheimat der Menschen einer vergessenen Vergangenheit angehört, begibt sich der alternde Raumschiff-Kommandant Quest auf eine aussichtslos erscheinende Suche: Er will jenen Planeten finden, auf dem erstmals Leben entstanden ist; denn dort, so sagt die Legende, ist es möglich, Gott zu begegnen. Quest verheimlicht seiner Mannschaft, dass er tödlich erkrankt ist und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Auch die drohende Invasion durch einen fernen Sternenkaiser kann ihn nicht daran hindern, seinen eigenen Weg zu gehen. Mit sich nimmt er eine ganze Welt, denn seine Mannschaft setzt sich aus Vertretern aller gesellschaftlichen Schichten zusammen — von den privilegierten, dünkelhaften Adligen bis hin zum unterdrückten Arbeiter. Nicht alle sind mit dem herrschenden System zufrieden, und die Situation wird nicht weniger kompliziert, als man auf einen gehemnisvollen Mann aus der Vergangenheit stößt.

“Ein Raumschiff voll erstaunlicher und skurriler Gestalten auf der Suche nach etwas ungemein Bedeutsamem: Was kann es Abenteuerlicheres geben?”, fragt Eschbach in seinem Amazon.de-Interview — Recht hat er! Quest ist ein Abenteuer voller Witz und anrührender Momente, fantastischer Ideen und liebenswerter Charaktere. Vor allem aber ist der Roman so spannend, dass man sich beim Lesen förmlich daran festsaugt: Allein der furiose Anfang ist geradezu ein Musterbeispiel für gekonnte Unterhaltung.

Der Autor des Bestsellers Das Jesus Video kehrt mit seinem neuesten Roman zur Welt seines Erstlingswerkes Die Haarteppichknüpfer zurück. Quest ist weniger ergreifend-poetisch, dafür deutlich witziger und optimistischer. Und gerade das ist die Stärke des Autors — keines seiner Bücher gleicht dem anderen. –Birgit Will

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3 thoughts on “Quest: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher)

  1. S. Kapper
    122 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Eine Space Opera mit Anspruch!, 4. Juli 2001
    Von Ein Kunde
    Rezension bezieht sich auf: Quest: Roman (Taschenbuch)
    “Quest” ist nach “Die Haarteppichknüpfer” das zweite Buch, das ich von Andreas Eschbach gelesen habe, und ich muss sagen auch wenn es im Stil deutlich von den Haarteppichknüpfern abweicht hat es mir doch nicht minder gefallen!
    Eschbachs Roman bietet alles, was ich mir von einem guten Buch erwarte: Eine originelle Story, einen fundierten philosophischen Ansatz, dem man anmerkt, dass er gründlich durchdacht wurde, und der nicht (wie es leider in vielen anderen Büchern der Fall ist) in sich selbst widersprüchlich ist und bereits mit einer einzigen gezielten Frage ad absurdum geführt werden kann, sowie eingängige Protagonisten. Zudem verwendet Andreas Eschbach erfreulicherweise nicht den heute viel zu häufig gebrauchten Brachialhumor, sondern wählt einen subtileren Witz, der den Leser zwar nicht lauthals loslachen lässt, ihn aber immer wieder zum schmunzeln bringt und so letztendlich wesentlich amüsanter ist. (Ein besonderer Leckerbissen: Die “Schneckenszene”! Wer das Buch bereits gelesen hat wird mir zustimmen, diese Szene ist schlicht köstlich! Allen anderen an dieser Stelle eine warme Empfehlung!)
    Auch der Hintergrund vor dem sich diese hervorragend erzählte Geschichte abspielt, das “Haarteppichknüpferuniversum” das wir bereits aus dem vorangegangenen Buch kennen, hat mich tief beeindruckt. Eschbachs sorgfältig entwickelte Vision einer Menschheit, die sich nach Jahrhunderten der Revolution, Aufklärung und des Kampfes um Selbstbestimmung letztendlich doch wieder in die bequeme Hand der Monarchie fallen lässt ist ebenso erschütternd wie sie (leider durchaus) möglich ist. Eschbach deshalb als Pessimisten oder Misanthropen abzustempeln ist aber schlicht falsch. Er beschreibt seine Protagonisten geradezu liebevoll und gibt jedem seine eigene Art und Weise sich in dieser von strengen Standesregeln bestimmten Welt zurecht zu finden. Gerade zum Beispiel mit der Figur des Ersten Piloten Muntak präsentiert Eschbach einen Menschen, der zwar voll und ganz in dem menschenverachtenden Denken seiner Zeit verhaftet ist, der aber trotzdem die Sympathie des Lesers hat. Eine Vielschichtigkeit, die ich in vielen anderen Büchern vergeblich suche.
    Was mir an “Quest” aber besonders gefallen hat, ist dass Andreas Eschbachs Bücher eine Tugend besitzen, die leider viel zu vielen SF-Romanen fehlt, und zwar wissenschaftliche Kompetenz!!! Natürlich ist Science Fiction im weitesten Sinne Phantastik, aber selbst Phantastik sollte sich doch an bestimmte physikalisch und logisch gegebene Grundregeln halten. Wer für sich in Anspruch nimmt ein seriöser Autor zu sein, sollte auch über ein gewisses naturwissenschaftliches Grundwissen verfügen, um seine Geschichten nicht schlicht lächerlich erscheinen zu lassen. Während zum Beispiel bei Autoren wie Long oder Hohlbein nicht nur der Handlungshintergrund sondern auch die simpelsten Naturkonstanten/-gesetze der Phantasie überlassen zu sein scheinen, ist Eschbachs Roman nicht nur wissenschaftlich vollkommen schlüssig und fundiert, nein, Eschbach fügt sogar noch zahlreiche Details hinzu, die zwar für den pure Handlungsstrang selbst nicht notwendig wären, die den aber Roman wunderbar ergänzen und ihm so eine Tiefe geben, die die Lektüre für den naturwissenschaftlich interessierten Leser (bzw. die naturwissenschaftlich interessierte Leserin) zum Genuss machen. Hier wird kein Bild beschrieben, hier entsteht eine WELT. Hier sieht man: Der Autor hat Ahnung, er hat sich mit der Materie beschäftigt und schreibt nicht nur munter drauf los. Dieses Buch wurde offensichtlich sorgfältig überdacht, und das merkt man ihm auch an.
    Sollten sie also ein Buch suchen, das sowohl unterhaltsam als auch anspruchsvoll und inspirierend ist, kann ich Ihnen Andreas Eschbachs “Quest” nur wärmstens empfehlen!! Dieses Buch hat mich tagelang unterhalten und amüsiert wie nur wenige davor, darum meine Wertung: Volle Punktzahl!
    Eine Zierde für die deutsche Science Fiction!
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  2. haha
    8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Beeindruckendes Werk…, 30. Januar 2011
    Von 
    S. Kapper (Niedersachsen) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (REAL NAME)
      

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Quest: Roman (Science Fiction. Bastei Lübbe Taschenbücher) (Taschenbuch)
    Schon lange habe ich mich literarisch gesehen nicht mehr im Weltraum bewegt, Andreas Eschbach hat mich mit “Quest” nun aber wieder auf den Geschmack gebracht. Das Buch ist anders als die meisten seiner Werke, aber wenn man “Die Haarteppichknüpfer”, die “Marsprojekt”-Reihe oder auch “Solarstation” gelesen hat, weiß man, dass dem Autor auch reine Science Fiction sehr liegt.

    Seine Geschichte ist nicht wirklich neu, und doch hat sie das gewisse Etwas, das die Leser in seinen Bann zieht.
    Es hat mir sehr gefallen, dass die zukünftige Welt, die Eschbach hier ersonnen hat, mir schon bekannt war. Mittelalterlich und fantastisch zugleich lernte ich sie schon in “Die Haarteppichknüpfer” kennen. Einer der berühmten Künstler wird hier sogar erwähnt. Doch auch wenn man noch fremd ist in diesem Universum, wird man sich rasch an die Gegebenheiten gewöhnen. Der Autor versteht es so bildhaft zu erzählen, dass man schnell in der Story versinkt und gedanklich zu den Sternen reist.
    Ein weiteres Talent Eschbachs ist es, polarisierende Charaktere zu erschaffen. Mit Eftalan Quest hat das Buch eine Hauptfigur, die nicht nur durch ihren starken Willen sondern auch mit ihren weniger sichtbaren Eigenschaften punkten kann. Ihm zur Seite stehen viele unterschiedliche Personen, die durch Abstammung, Geschlecht oder Fremdartigkeit für viel Zündstoff sorgen, der eine durchgehende Spannung ermöglicht. Verschiedene Blickwinkel erlauben es dem Leser, nach und nach alle Personen kennenzulernen, ihren Alltag auf dem riesigen Raumschiff zu erleben, aber auch ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Ihr Umgang miteinander ist spannend zu beobachten, so manche Entwicklung sehr überraschend.
    Doch es geht nicht allein um die Interaktion der Schiffsbesatzung. Eschbach stellt durch Eftalan Quest die Frage nach dem menschlichen Ursprung und versucht sie und ihren Sinn im Laufe der Geschichte auf seine Weise zu erklären. Seine Ansichten sind für mich immer sehr anregend und machen aus einem einfachen, gut geschriebenen Science-Fiction-Roman eine Geschichte, die sich mit den besten dieses Genres messen kann. Ich fühlte mich an manchen Stellen, besonders bei den Zusammentreffen mit anderen Spezies, an den Rama-Zyklus von Arthur C. Clarke erinnert. Beide Autoren haben bzw. hatten das Talent, ihre Fantasie Purzelbäume schlagen zu lassen und die eigene gleich mit.

    Mal wieder ein beeindruckendes Werk von einem meiner Lieblingsautoren, das seine enorme Vielseitigkeit beweist.

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  3. Anonymous
    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Mittelprächtig, 15. März 2013
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Quest (Audio CD)
    Ich kann die guten Rezessionen nicht ganz teilen.
    Dieses Werk ist unterhaltsam aber auch ziemlich oberflächlich gehalten.
    Während es noch spannend und verheißungsvoll beginnt verliert sich die Geschichte später in der Frage nach dem Sinn des Lebens und was noch so dazugehört. 🙂
    Es geht um Liebe, um Klassenunterschiede und um den Glauben an Gott. Das ist ja eigentlich auch mal nett wenn man es denn dann nicht so plump, so vorhersehbar und linear und aufgewärmt vorgesetzt bekommen würde. Man hat den Eindruck, dass sich Eschbach vielleicht nicht sicher war was er hier eigentlich erschaffen wollte und so kommt eine undefinierbare Masse dabei heraus.
    Es ist weder ein klassischer SciFi noch ein philosophisches Buch. Die Geschichte plätschert einfach ohne Höhen vor sich hin und endet dann auch ziemlich unspektakulär.
    Zurück bleibt recht wenig, man widmet sich dem nächsten Buch und dieses gerät dann schnell in Vergessenheit, rutscht in eben die Belanglosigkeit, die man vorher Seiten (oder als Hörbuch Stundenlang) so durchlebt hat.
    Schlecht ist es nicht…aber man verpasst auch sicherlich nichts wenn man diesem Titel die kalte Schulter zeigt 😉
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