Mind Games

By | April 30, 2018
Mind Games

Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt?

In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie bei der mächtigen Firma PareCo einen Programmierer-Job erhält. Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden…

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3 thoughts on “Mind Games

  1. Booknaerrisch
    6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    ein klares Highlight!, 9. April 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Mind Games (Gebundene Ausgabe)
    Zitat:
    “Ich laufe und laufe. Ich bin zersplittert. Manche Teile laufen, manche Teile weinen.” Seite 438

    Charakter:

    Luna, die bereits mit 4 Jahren ihre Mutter verloren hat, lebt mit ihrer Stiefmutter, ihrem Vater und ihrem Halbbruder in London. Doch während andere sich amüsieren und sich mit Freunden treffen, ist sie eine Außenseiterin, wird gemieden und ist abgesehen von ihrem besten Freund Hex und ihrer Freundin Rachel, die mir ihr in der Schule der Klasse der “Verweigerer” angehört, allein. Die Welt in der sie lebt ist für sie nicht erstrebenswert. Eine Welt, in der bereits 10-jährige Implantate bekommen um sich online vernetzen zu können und in der in Folge die zwischenmenschlichen Interaktionen auf realer Ebene immer mehr in Vergessenheit geraten.

    Meinung:

    Das Gesamtsetting dieser Story ist für den Leser recht zwiespältig. Zwar ist man eigentlich gleich Luna’s Meinung, dass es besser sei dieses “Online-Leben” zu verweigern -auch wenn ihre Gründe dafür andere sind, als sie offiziell zugibt-, andererseits ist der Gedanke doch wirklich interessant!
    Was wäre wohl alles möglich, wenn ein Vernetzen in diesem Ausmaß tatsächlich machbar wäre? Natürlich vorausgesetzt, man könnte den Missbrauch von außen und die allgemeine Überhandnahme, bis hin zur Sucht vermeiden 😉

    In Lunas Fall stellt sich diese Frage jedoch von Anfang an nicht. Zu groß ist ihre Angst, dass ihr Geheimnis ans Licht kommen könnte. Auch ihre Nanna hat bis zu ihrer Krankheit alles versucht, um Luna davor zu bewahren. WAS genau dieses Geheimnis ist, erfährt der Leser natürlich erst nach und nach, da will ich jetzt nicht vorweggreifen.

    Obwohl sie dadurch zur Außenseiterin wird, bleibt sie ihrer Entscheidung treu. Auch wenn das bedeutet, niemals eine Uni zu besuchen oder einen anspruchsvollen Job zu ergattern.

    Als sie dann -entgegen allen Wahrscheinlichkeiten- zu PareCo’s Intelligenz- und Rationalitätstest geladen wird, ist sie sicher, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Zumal sie alles daran gesetzt hat, immer unter deren Radar zu bleiben. Während sie dort Gecko kennenlernt und einige Ungereimtheiten von ihm erfährt, wachsen ihre Zweifel, was die Beweggründe und Machenschaften von PareCo angeht. Und langsam wird ihr bewusst, dass sie sich tatsächlich in Gefahr befindet. Aber was soll sie nun tun und wem kann sie noch trauen? Eine rasante Jagd um Leben und Tod nimmt ihren Lauf, bei der sich so manch überraschende Wendung auftut.

    Die gesamte Storyline ist zumeist düster, geheimnisvoll, beklemmend und hat mich mit diesem durchweg stimmigen und fesselnden Setting pausenlos in seinen Bann gezogen. Auch die Tiefe und Authentizität der Charaktere war sehr ausgeprägt, vor allem der von Luna, da wir alles aus ihrer Ich-Perspektive erleben. Wir sind hautnah dabei, wenn sie lacht, weint oder liebt. Einfach nur klasse!

    Als ein riesiger Fan der Slated-Trilogie war Mind Games für mich natürlich ein absolutes MUSS. Bevor ich es in der Hand hielt, habe ich lange gebangt, ob ein weiteres Buch, das mich so in den Bann zieht, wie die Trilogie es geschafft hat, überhaupt möglich sein könnte. Die Angst davor, das Buch zu lesen und es am Ende enttäuscht zuzuklappen war groß! Aber Leute… Ich muss euch sagen: “Ich bin totaaaaal geflasht”!!! Selten hat es eine Geschichte geschafft, mich dermaßen mitzureißen! Nach knapp einem Tag war ich durch und, was soll ich sagen, ich will MEHR!!! Und vor allem: Das Ende darf so bitte nicht stehen bleiben…

    Mind Games ist ohne Frage eins meiner absoluten Highlights. Die bedrohliche Stimmung, die Angst, die Intrigen, aber auch Freundschaft und Liebe… Ein äußerst gelungener Mix, der mich tief in seinen Bann gezogen hat.
    Ach ja, und denkt immer daran: Traut nur euch selbst 😉

  2. Anonymous
    5.0 von 5 Sternen
    Mind Games ist aktuell wie nie, 23. Januar 2018
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Mind Games (Taschenbuch)
    Mind Games – Gedankenspiele ist meiner Meinung nach – aktuell wie nie. Implantate im Kopf, verbunden mit der virtuellen Welt. Was das für die Zukunft bedeutet, kann man sich heute vielleicht noch gar nicht vorstellen. Was es bedeuten könnte, einer diese Möglichkeiten zeigt der Roman von Teri Terry in Mind Games sehr anschaulich auf.

    Erschreckend und faszinierend zu gleich. Eine Welt ohne physische Spiele, eine Welt, die sich immer mehr und mehr virtuell abspielt. Das sind Szenarien, die mich an eine Weltuntergangsstimmung erinnern. Eine leere Welt ohne Menschen ohne wirkliches Leben im traditionellen Sinn. Schaurig und schön zugleich.

    Ein absolut lesenswerter Roman. Sehr spannend und flüssig geschrieben, mit Charakteren, die man immer besser und besser kennenlernt.

    Ein wirklich gelungenes Gedankenspiel. Vorsicht Suchtgefahr.

  3. Anonymous
    4.0 von 5 Sternen
    Gut, 10. August 2017
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Mind Games (Kindle Edition)
    Ist ein gutes Buch. Die Idee ist interessant und ich mag, dass es einmal nicht in einem super-duper-Traum in Rosa a la Hollywood endet. Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber mal ehrlich, muss es denn immer ein mega Happy End geben bei dem sich am Ende alles zum besten wendet? Nein, weil das die ganze Geschichte unglaubwürdig macht und daher fand ich den Ausgang der Geschichte gut. Außerdem ist es schön, mal wieder ein Buch zu haben, das nach einem Band einfach fertig ist. Nicht jede Geschichte muss in x Teilen ausgebreitet werden.
    Allerdings war manches nicht zu Ende gedacht und am Ende hatte man trotz allem das Gefühl, die Autorin wollte fertig werden. Also man stürzt quasi durch die letzten Kapitel auf das Ende zu. Da geht es Schlag auf Schlag – allerdings in einem Tempo, das einen fast überfordert. Plötzlich ist man dann raus und denkt sich: Wie jetzt? Schon fertig? Ein paar Seiten mehr und etwas weniger Hektik hätten daher nicht geschadet. Trotzdem, hat Spaß gemacht es zu lesen.

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