Marlene: Roman (Honigtot-Saga, Band 2)

By | May 30, 2017
Marlene: Roman (Honigtot-Saga, Band 2)

Broschiertes Buch
Die lang ersehnte Fortsetzung des Spiegelbestsellers »HONIGTOT«.

Übersetzt in 14 Sprachen mit bis dato über 600.000 Lesern.

München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges, immer wieder riskiert sie ihr Leben und wird zu einer der meistgejagten Frauen im Deutschen Reich. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen. Einen Mann, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben …

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3 thoughts on “Marlene: Roman (Honigtot-Saga, Band 2)

  1. Amazon Kunde
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Honigtotsaga, 5. Oktober 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Eine sehr gelungene Darstellung mit welchen Mitteln ein Volk zu lenken ist und das mit aktuellem Bezug. Die Methoden gleichen sich, sei es im Dritten Reich, in der DDR, als auch heute.
    Zudem ist der personalisierte Blickwinkel unheimlich spannend geraten, man kann stundenlang eintauchen und erhält einen tieferen Einblick in das damalige Leben des Einzelnen, als es bisher der Fall war.
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  2. Leseratte
    4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    nicht ganz stimmig, 29. Dezember 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Vorweg möchte ich allen empfehlen, auf alle Fälle „Honigtot“ vorher zu lesen. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, aber man hat dann sozusagen schon eine Vorgeschichte im Kopf und einige Schicksale von einigen Personen sagen einem ja nichts, wenn man das nicht vorher schon gelesen hat. Auch ist es interessant, vorher das Buch „So lange es noch Schmetterlinge gibt“ zu lesen, weil dort lernt man die „alte“ Trudi kennen und es ist wirklich spannend, sie in „Marlene“ dann als junges Mädchen zu erleben.

    Weiters kann ich „Marlene“ ruhigen Gewissens weiter empfehlen, wobei das Buch für mich nicht ganz stimmig und einfach auch ein wenig überfordernd ist. Meine persönliche Meinung zu Marlene sieht folgendermaßen aus:
    Zur Einteilung des Buches muß ich sagen, dass mir der Hauptteil am liebsten war. Der Anfang hat sich ziemlich gezogen wie Kaugummi und ich war einige male nah dran, das Buch wegzulegen. Der Mittelteil war spannend und gut erzählt. Der Schluß allerdings kam mir dann mit zu großen Schritten daher. Marlene war ganz plötzlich die weltberühmte Schauspielerin und das ganz ohne Ausbildung, von der armen Kirchenmaus, die nichts besaß zur weltberühmten Person, wäre für mich ja noch nicht so störend gewesen, wenn dies wenigstens genauer erzählt worden wäre. Allerdings gab es diese Karriere dann nur im Schnelldurchlauf, was ich schade fand und irgendwie so unwirklich daherkam. Für mich war das nicht stimmig. Ich mag ja den Schreibstil von Frau Münzer und lese ihre Bücher unheimlich gern, allerdings war hier einfach auch zu viel Phantasie eingebunden. Vieles hätte man weglassen können, da wäre weniger wohl mehr gewesen. Zum Beispiel die Hochzeit mit dem Grafen, dies kam daher wie ein böses Märchen, einfach irgendwie unglaubwürdig.
    Da ich wirklich viele echte Tatsachenberichte in Romanform gelesen habe, eben von Personen, die Auschwitz überlebten, war dies, was Marlene dort erlebte teilweise sehr lachhaft, unwirklich für mich. Es stimmt schon, viele Menschen überlebten unter den schlimmsten Umständen und es ist auch durchaus möglich, dass die Romanfigur Marlene dies alles überlebt hat, nur so viel Glück und so viele Personen “zur rechten Zeit” kann es im echten Leben wohl kaum geben. Zum Bespiel bei dem Anschlag auf das Versteck von Hitler, gab es einen Uhrenvergleich zwischen ihr und Trudi. Absolut unmöglich, von Auschwitz kommend, besaßen sie Uhren am Handgelenk? Abgesehen davon war es dunkel. Wie hätten sie jemals die Zeit ablesen können? Genauso gab es ein paar Aussprüche von der jugendlichen Trudi, die nicht in diese Zeit passen. Dies sind Aussprüche eines trotzigen Teenagers aus dem 21. Jahrhundert.
    Dazu muß ich noch erwähnen, dass mir Marlene zu keinem Zeitpunkt sympathisch war. Aber das war schon bei Honigtot so. Sie ist eine Kämpferin, verliert dadurch aber viel Sympathie, weil sie absolut keine Wärme ausstrahlt. Im großen und ganzen ist das Buch nicht schlecht, allerdings für meinen Geschmack zu konstruiert und Marlene einfach zu perfekt. Für mich war Honigtot stimmig, dieses Buch ist es nicht mehr.
    Frau Münzer hat zu viel Phantasie eingebaut, zu viele Zufälle, die es so nicht geben kann und Marlene hatte auch zu viel Glück. Sie hat einfach alles unbeschadet überlebt, anscheinend nichts davon getragen. Es scheint sogar so, dass sie seelisch überhaupt keinen Schaden davon getragen hatte. Fast alle Personen, die Konzentrationslager überlebten, hatten Jahrelang oder ihr Leben lang psychische Probleme. Abgesehen davon welchen Mord Marlene begangen hatte, auf welche bestialische Art und Weise. Darüber kann ein Mensch nicht hinwegkommen, auch nicht wenn diese Person mehr als verhasst war.
    Nachdem die Frauen von Männern derart schlecht behandelt wurden, vergewaltigt auf demütigste Weise (auch dies hätte nicht so präzise erzählt werden müssen), kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Olga nach all den Strapazen noch Ausschau nach Männern hält. Eher würde man denken, diese Frauen hätten nun mal nach dem Krieg jahrelang genug davon und wollten einfach in Ruhe leben.
    ABER, da ich Frau Münzer sehr gerne mag (auch ihre anderen Bücher) und sie mit dem Buch die Menschen erreichen will, über eine Zeit nachzudenken, die schrecklicher nicht sein konnte, gebe ich trotzdem 4 Sterne.

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  3. Amazon Kunde
    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Marlene – eine starke Frau, 2. November 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Marlene: Roman (Honigtot-Saga, Band 2) (Taschenbuch)
    Die Geschichte von Marlene ist spannend und dramatisch erzählt.- Sehr gut recheriert und die Zitate haben mir auch sehr gefallen. Der Roman regt zum Nachdenken an warum wir kritikloser geworden sind und bedenkenlos ungeprüft mit Informationen von den Medien umgehen. Gräuel wie damals passieren in unserem Umfeld doch was ändern wir? Der Roman fordert einem auf das “Damals” in das “Heute” zu transferieren. Ich bin fix und fertig- Marlene war so spannend zu lesen und zeitweise sehr ergreifend. Ich fühle mich jetzt ganz leer, traurig, denn das Buch ist fertig und mir fehlt etwas worauf ich mich am Abend freuen kann – die Zeit mit einem neuen Roman von Hanni Münzer.
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