Die Ummauerte Stadt

By | May 2, 2017
Die Ummauerte Stadt

Broschiertes Buch
Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?

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3 thoughts on “Die Ummauerte Stadt

  1. BookLady
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht., 7. Januar 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die Ummauerte Stadt (Kindle Edition)
    Schreibstil:
    Sehr toll beschrieben die Umgebung, Charaktere und Spannung wurde gut rüber gebracht. Auch die Schock Momente konnte man sich gut vorstellen.

    Meine Meinung:
    Jeremiah ist ein Sammler, er verlässt die Kuppel nachts, was verboten ist und geht auf die Suche nach wertvollen Gegenständen, sei es nur Papier oder Salz.

    Denn in der Ummauerten Stadt gibt es nur Algen und begrenzt Fleisch zu essen. Was anderes gibt es leider nicht. Auch auf engsten Raum müssen sie Leben, es gibt nur begrenzt Wohnungen, weswegen manche in der Tiefgarage leben müssen, während in den anderen Kuppeln der Luxus herrscht.

    Auch Sauerstoff gibt es nur wenn man es bei der Versorgungsstelle nachfüllen lässt. Dort bekommen sie auch ihr Essen.

    Doch Jeremiah möchte so nicht mehr weiterleben und etwas dagegen unternehmen. Die Soldaten kommen und bringen einfach Menschen um oder holen sie ab. Das möchte er nicht mehr weiter mit ansehen, genauso nicht mehr abhängig von der Regierung sein. Doch es nicht so leicht, ein Fehler und du bist tot.

    Weswegen sie in der Kuppel leben oder welches Jahr sie haben erfährt man leider nicht. Sie können allerdings nur mit ihren Sauerstoffstäbchen die Kuppel verlassen. Doch dort gibt es nichts, außer verlassene kaputte Häuser und Straßen. Und Soldaten die Wache stehen.

    Es gibt immer Sichtwechsel zwischen Jeremiah, Bewohner der Zelle 12, seinem Freund Goran und der Regierung. Bewohner der Zelle 12 erfährt man erst am Ende um wen es sich handelt. Ansonsten fand ich die Sprünge ganz gut, so erfährt man auch was die Regierung vor hat und was ihre Pläne sind.

    Für schwache Nerven ist das allerdings nichts, ich dachte manchmal das ich ein Thriller lese, aber ich glaube das ist bei männlichen Autoren normal, da gibt es mehr Blut und Tote. 😉
    Ich musste manchmal eine Pause einlegen, weil es doch brutal oder krank war. Ich hoffe allerdings das sowas nie im wahren Leben passieren wird.
    Ein kleiner Ausschnitt:
    Dort, wo ihm noch vor ein paar Sekunden ihr Gesicht ein Lächeln geschenkt hatte, starrte er nun in einen offenen, aufgeplatzten Schädel.
    Die Ummauerte Stadt

    Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich erstmal sprachlos und schockiert, weswegen ich die Geschichte erstmal verdauen musste und mir sofort ein Liebesroman geholt hab 😀

    Fazit:
    Auch wenn mich die Geschichte manchmal schockiert hatte, war ich doch positiv überrascht.
    Ich würde fast behaupten das es ein Dystopie – Psychothriller ist 😀

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  2. Viktoria
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Dystopie die nichts für schwach Nerven ist, dennoch ist sie unglaublich gut geschrieben!, 10. Oktober 2016
    Rezension bezieht sich auf: Die Ummauerte Stadt (Taschenbuch)

    „Getrieben von Angst. Der Angst vor seinen Verfolgern. Der Angst vor der Dunkelheit.“ – Zitat aus dem Buch

    Die alte Ordnung gibt es nicht mehr, die Menschen müssen unter widrigen Umständen in der Ummauerten Stadt leben. Totale Kontrolle, Verarmung, Hunger, Gewalt und der Tod gehören zum Alltag der Menschen. Inmitten all dem lebt Jeremiah, mit seinen verbotenen Touren durch die Außenbezirke riskiert er sein Leben um nützliche Dinge für die Menschen zu finden. Jahre vergehen und die Lebensbedingungen verschlimmern sich. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran versucht Jeremiah gegen die Regierung aufzubegehren, nichts ahnend welche Konsequenzen dies für das Leben aller haben wird. Das was er bisher an Grausamkeit erlebt hat, ist nichts gegen das was noch auf ihn zukommen wird.

    Zum Cover:
    Das Cover wirkt düster und bedrohlich, die Stimmung des Ganzen passt perfekt zum Buch.
    Die Gesamtgestaltung ist stimmig, das Zusammenspiel der Farben passend. Als Motiv die Ummauerte Stadt zu wählen war eine gute Idee. Die Person davor in einem Anzug darzustellen ebenso. Auf diese Weise hat der Leser selbst die Möglichkeit sich vorzustellen wer nun die Person auf dem Cover ist.

    Zum Inhalt:
    Schon ab dem ersten Kapitel ist man mitten im Geschehen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich mag es nicht wenn die Geschichte nur sehr langsam anläuft. Der Autor hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, mit seiner Art zu Schreiben hat er meine Gedanken gefesselt, die Spannung war teilweise kaum auszuhalten. Wenn ich nicht gelesen habe, hat mich die Geschichte in meinen Gedanken verfolgt. Ständig musste ich darüber nachdenken, warum die Menschen so behandelt werden, was dahinter steckt und wer die Person in der Zelle ist. Die Stimmung welche für eine Dystopie sehr wichtig ist, konnte der Autor sehr gut einfangen und vermitteln. Die Umgebung, die Gefühle der Menschen, das Leiden, all jene Dinge waren greifbar und fühlte sich zum Teil beinahe real an.

    Die ummauerte Stadt ist verstörend sowie erschreckend zugleich. Es ist kaum zu glauben unter welchen Bedingungen die Menschen dort „hausen“ müssen. Anders kann man das nicht nennen, denn sie werden wie Tiere behandelt, müssen auf sehr beengtem Raum leben und haben keinerlei Rechte. Die Grausamkeit mit der Regierung herrscht ist unvorstellbar, jeden Tag werden die Menschen immer mehr gequält.

    Ich muss zugeben, dass mich das Ende des Buches sehr verstört hat. Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die Grausamkeit wird in den letzten Kapiteln noch einmal übertroffen. In den letzten Kapiteln ging ich durch ein Wechselbad der Gefühle, es war grausam, verstörend, ich wurde wütend und habe Hass empfunden. Das Ende des Buches ist offen. Nach dem Beenden des Buches war ich fassungslos und musste mich erst einmal wieder sammeln. Daher empfehle ich unbedingt, dass man mindestens 16 Jahre alt ist, da das Ganze einem wirklich zu setzt. Trotz dieser ganzen Punkte konnte ich das Buch nicht zur Seite legen.

    Die Protagonisten:
    Der Hauptprotagonist Jeremiah ist ein Mann mit großem Herzen, er möchte am liebsten allen helfen und ihr Leiden beenden. Leider gelingt ihm das nicht wirklich. Er selbst löst so einige Ereignisse aus und muss unglaublich viel ertragen. Seine Verzweiflung, den inneren Zwiespalt und seinen Willen etwas zu ändern sowie sein Gefühlschaos waren absolut zu spüren. Riana ist eine liebevolle Frau die Gewalt genauso wie Jeremiah verabscheut. Aus Liebe zu ihm ist sie bereit einiges zu tun. Auch Goran ist ein Mann der immer versucht hat, seinen Menschen das Leben in der Ummauerten Stadt zu erleichtern. Irgendwann erkennt er, dass es so nicht weitergehen kann und holt sich Jeremiah ins Boot, zusammen mit ihm möchte er versuchen einiges zu verändern bzw. an wahre Informationen kommen. Ob dies gelingt ist fraglich, denn jeder weiß, dass es unmöglich ist, Informationen von der Regierung zu bekommen bzw. das Leben hier zu verändern. Ivanna musste in ihrem Leben bereits grausame Dinge ertragen, trotzdem hat sie einen unglaublichen Willen weiter zu kämpfen.

    Natürlich kommen noch einige weitere Personen vor, bewusst gehe ich hier nur auf diese 4 Personen ein, damit ich nicht spoilere. Jeder einzelne Protagonist hat eine sehr intensiv ausgearbeitete Persönlichkeit die einem beim Lesen auch bewusst wird. Auf diese Weise hat es der Autor geschafft, alle Protagonisten authentisch wirken zu lassen.

    Mein Fazit:
    Dieses Buch ließ mich auf eine Reise voller gegensätzlicher Emotionen gehen. Mit Spannung habe ich die Geschichte verfolgt, allerdings habe ich auch Hass und Wut empfunden, ebenso war ich fassungslos…

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  3. Bianca Klemm
    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Wie weit würdest Du gehen?, 25. Dezember 2016
    Rezension bezieht sich auf: Die Ummauerte Stadt (Taschenbuch)
    Und was würdest Du tun, wenn der Regierung immer neue Regeln einfallen?
    Das Leben in der ummauerten Stadt ist streng geregelt. Es gibt Ausgangsperren, zugewiesene Nahrungsrationen und sogar der Sauerstoff ist nur in begrenzten Mengen für jeden zu haben. Eine eigene Wohnung? So etwas gibt es hier schon lange nicht mehr. Viele Menschen auf einem engen Raum, zusammengepfercht, so sieht die Zukunft aus. Und dann gibt es da Block 19. Hier lebt Jeremiah. Er ist ein Sammler, der sich immer wieder illegal nach draußen wagt um Sachen zu sammeln und ebenso von einer besseren Welt zu träumen. Zum Glück steht ihm hier der Bezirkskommunikator Goran zur Seite. Goran wechselt hierbei sogar die Seiten. Er geht in das Werk um von dort aus für seine Leute zu arbeiten. Jeremiah bleibt hingegen in der Stadt. Wird es den beiden gelingen am Leben in der Stadt etwas zu ändern? Und was ist der Preis hierfür?
    Ich kann nur eines sagen. Das Buch ist echt beeindruckend. Immer wenn ich gedacht habe, schlimmer kann es nicht mehr werden, hat es der Autor geschafft noch einmal einen drauf zu setzen. An manchen Stellen musste ich echt schlucken. Und ich bin bestimmt nicht zart besaitet beim Lesen. Es ist so schrecklich zu lesen, was Menschen anderen Menschen antun nur dass es ihnen selbst ein bisschen besser geht und sie ihr Leben in Ruhe und mit einigen Annehmlichkeiten leben können. Wer dieses Buch gelesen hat, wird sich echt die Frage stellen? Kann so etwas in der Zukunft denkbar sein? Vielleicht sollte jeder mal überlegen, wie er so lebt und was er jeden Tag so tut! Manches in diesem Buch scheint mir gar nicht so weit her geholt. Ich kann hier gerne 5 Sterne geben und hoffe trotz Ende in diesem Buch, da dieses in bisschen offen ist, dass es eines Tages weiter gehen wird.
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