Die ewigen Toten (David Hunter, Band 6)

By | April 3, 2019
Die ewigen Toten (David Hunter, Band 6)

Gebundenes Buch
Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit.
Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert.
Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt…

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2 thoughts on “Die ewigen Toten (David Hunter, Band 6)

  1. Anonymous
    35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    “Nichts an diesem Fall war normal”, 12. Februar 2019
    Von 
    Comics,Bücher und Filme

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die ewigen Toten (David Hunter, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
    An einem schönen Herbstabend wird David Hunter ins St. Jude Krankenhaus gerufen. Eine teils mumifizierte Leiche wurde gefunden, durch Zufall werden später 2 weitere Leichen gefunden. Was ist damals an diesem symbolischen Ort der Heilung geschehen? Und welche Geheimnisse liegen in der verstaubten, seit Jahren verlassenen Ruine noch vergraben…

    “Der Geruch von Verwesung[…] ist komplex wie edler Wein. Und da der Tod voller Überraschungen ist, kann er sich mitunter auch auf ganz andere Weise ankündigen” (Seite 8)

    Schon der Klappentext ist ein großes Mysterium, das Interesse weckt. Simon Beckett überflutet den Leser schon gleich zu beginn mit so vielen Rätseln und Fragen, dass man sich sofort für die Geschichte interessiert und die Geschichte dauerhaft interessant bleibt. Darauf baut eine sehr langsame Erzählweise auf. Der erste Ermittlungstag ist mehr als 100 Seiten lang, nach 300 Seiten ist man der Auflösung immer noch kein Stück näher, trotzdem geschieht genug, um die Geschichte weiterhin interessant zu halten. Das Ende ist meines Erachtens hervorragend, mehr möchte ich an dieser Stelle dazu auch nicht schreiben.

    Der Fokus liegt sehr stark auf der Ermittlungsarbeit und auf der forensischen Anthropologie. Dazu verwendet Beckett gut gewählte Worte und Fachsprache. Nebenbei sind die beschriebenen Verwesungsvorgänge und daraus entstehende Rückschlüsse, sowie die weitere forensische Analyse hervorragend recherchiert und beschrieben. Spannung erzeugt wird eigentlich dauerhaft, es kommen kaum Gewaltbeschreibungen und keine Actionszenen vor. Die Handlung dreht sich mehr um die Toten als um die Lebenden und um die Aufschlüsselung der Vergangenheit. Diese Schrittweise Auflösung von “was ist damals passiert” wird mit vorschreitender Handlung immer spannender und interessanter.

    Ein wichtiger Punkt ist die Atmosphäre. Becketts Schreibstyl ist generell sehr Atmosphärisch. Simon Beckett schreibt auf eine finster- poetische Weise über das Thema Tod. Die Beschreibung der meist kalten, nassen und trüben Atmosphäre sorgt dafür, dass sich der Leser die beschrieben Szenen sowie das verlassene, verstaubte Spitals dauerhaft bildlich vorstellen kann. Die Atmosphäre muss man definitiv auf sich wirken lassen, durch diese entsteht ein Großteil der Spannung sowie ein dauerhaftes Unbehagen. Der Schauplatz ist hervorragend gewählt und harmoniert hervorragend mit der Geschichte.

    Neben der großartigen Atmosphäre und der intelligent und spannend geschriebenen Rahmenhandlung liegt auch ein Fokus auf den Charakteren. Diese wirken allzeit interessant ausgearbeitet, vor allem sehr unterschiedlich und glaubwürdig. Aus den vorherigen Büchern wird eine Geschichte aufgegriffen, man muss jedoch dazu nicht die anderen Romane gelesen haben.

    “Die ewigen Toten” ist ein hervorragender Atmosphärischer Mystery Thriller,
    vielleicht sogar einer der besten Thriller, die in letzter Zeit erschienen sind.

  2. Anonymous
    23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    2.0 von 5 Sternen
    Der bisher schlechteste Teil, 25. Februar 2019
    Von 
    Caramba

    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Die ewigen Toten (David Hunter, Band 6) (Gebundene Ausgabe)
    Ich bin gerade bei über der Hälfte und finde das Buch im Gegensatz zu den Vorgängern sehr langweilig und langatmig. Es kommt kein bisschen Spannung auf. Das Spannendste war wohl, als man am Anfang die Leichen gefunden hat. Seitdem beschränkt es sich überwiegend darauf, was St. Jude für eine Beklemmung auslöst, er sich in der Wohnung nicht wohl fühlt oder Konkurrenzkämpfe. Der eigentliche Fall und die Spannung fehlen bisher leider 🙁 Aber ich bleibe dran und hoffe, es wird noch spannend. Dann werde ich ggf auch die Sterne noch nach oben korrigieren 🙂

    Update: Ich bin jetzt fertig und muss sagen: Der schlechteste “Hunter”, den ich bis jetzt gelesen habe! 2 Sterne lasse ich nur deshalb, weil ich generell schon schlechtere Bücher gelesen habe und es eben ein “Hunter” ist. Schade! So lange darauf gewartet und dann so ein langweiliger, langatmiger Krimi (Die Bezeichnung Psycho-Thriller oder auch nur Thriller, hat das Buch leider nicht verdient)

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