Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

By | June 28, 2017
Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen
Buch mit Leinen-Einband
Ein Sehnsuchtsbuch – über die Freiheit und das Glück, die Naturgewalten zu spüren

Zwei Freunde in einem kleinen Boot, die sich einen lang gehegten Traum erfüllen: Aus den Tiefen des Nordatlantiks wollen sie einen Eishai ziehen, jenes sagenumwobene Ungeheuer, das sich nur selten an der Oberfläche zeigt. Während sie warten, branden wie Wellen die Meeresmythen und Legenden an das Boot, und Morten A. Strøksnes erzählt von echten und erfundenen Wesen, von Quallenarten mit dreihundert Mägen, von Seegurken und Teufelsanglern. Von mutigen Polarforschern, Walfängern und Kartografen und natürlich vom harten Leben an arktischen Ufern, vom Skrei, der vielen Generationen das Überleben auf den Lofoten sicherte, von der Farbe und dem Klang des Meeres. Eine salzige Abenteuergeschichte über die Freiheit und das Glück, den Naturgewalten zu trotzen – und ein atemberaubendes Buch, das uns staunen lässt über die unergründlichen Geheimnisse des Meeres.

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Preis: EUR 16,99

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3 thoughts on “Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

  1. Heidi
    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein Buch mit Me(e)hrwert, 16. Dezember 2016
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Das Buch ist für Vegetarier/Veganer/Tierliebende vielleicht etwas heftig an manchen Stellen (ich war anfangs etwas schockiert über manche Szenen, die ich brutal empfand gegenüber den Meereslebewesen). ABER: Es ist sprachlich vom Feinsten und vermittelt gleichzeitig unglaublich viel detailiertes Wissen über das Meer und über unseren Umgang mit Natur und Lebewesen. Ich versank in den Beschreibungen Strøksnes von Wellen, der Landschaft Norwegens, den Facetten des Meeres und überhaupt im Buch. Es ist absolut empfehlenswert, es zu lesen oder zu hören. Das Hörbuch hat tolle Stimmen, sehr angenehm.
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  2. Katis-Buecherwelt
    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Morten A. Strøksens gibt seine Leidenschaft der Unterwasserwelt an den Leser weiter., 11. Oktober 2016
    Rezension bezieht sich auf: Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen (Gebundene Ausgabe)
    Zum Buch:
    Dieses sehr schlichte, dennoch auffällige Cover hat mich neugierig gemacht. Der Einband ist aus einer Art Leinen überzogen und ein übergroßer Hai setzt sich in den Vordergrund ab. Im Inneren des Buches fand ich auf jeder Seite Illustrationen - die Wellen des Meeres. Die Kapitelzahlen sind in Form des Hais vom Cover verziert.

    Erster Satz:
    “Dreieinhalb Milliarden Jahre sollten vergehen von der Entwicklung ersten primitiven Lebens im Meer bis zu Hugo Aaasjords Anruf, der mich an einem späten Samstagabend im Juli, währernd eines lebhaften Abendessens im Zentrum von Oslo, erreichte.”

    Meine Meinung:
    “Das Buch vom Meer” ist das neunte Buch von Morten A. Strøksnes, der bereits einige Preise mit seinen Werken gewonnen hat. In Norwegen wurde sein aktuelles Buch zum Nr. 1. Besteller. Mir wurde der Titel im Rahmen der “Buchflüsterer-Aktion” von buecher.de zur Verfügung gestellt und war neugierig auf das, was mich erwarten würde.

    Zwei Freunde aus alten Zeiten haben sich als Ziel gesetzt einen Eishai auf traditionelle Weise zu fangen. Das ist sich allerdings gar nicht so leicht. Zwischen stinkenden, verwesten Ködern und kalter, rauer See, erzählen die Freunde von vergangenen Stories, aber auch über das Meer, von der Entstehung des ersten Lebens, bishin zum Überleben in der Tiefe.

    Aus der Ich-Perspektive schreibt der Autor einen flüssig zu lesenden Text. Die ersten Seiten des Buches las ich mit Begeisterung. Mit der Zeit schwenkte meine Euphorie in Langeweile und in uninteressanten Erzählungen ab.
    Ich fand es wissenswert, etwas über die Tier- und Pflanzenwelt des Meeres zu erfahren, allerdings gab es einige sehr ausschweifende Erzählungen, die weit in die Geschichtsepoche hineinreichen. Über bekannte Seefahrer oder andere geschichtliche Personen wurde berichtet, was mich einschläferte.
    Die Abenteuer der Freunde dagegen wurden spannend erzählt, und waren insgesamt zu weit in den Hintergrund gerückt.
    Den beiden Protagonisten kam ich nicht näher, was aber auch nicht schlimm war. Die Freunde sind sogesehen nur eine Einleitung zu den sachlichen Erklärungen und Geschichten.

    Stilistisch gesehen ist die Mischung aus einer abenteuerlichen Geschichte und dem lehrreichen Material sehr gelungen. Die Ableitungen von einer Erzählung in die Nächste mit objektiven Berichten wurden optimal umgesetzt.
    Am Ende des Buches fand ich eine Auflistung zu Fakten und weiteren Hintergrundinformationen, passend zu einzelnen Passagen im Buch.

    Ich möchte dieses Buch an Leser empfehlen, die das Meer genauso lieben wie der Autor Morten A. Strøksnes selbst, der mit Leidenschaft darüber berichtet. Wer keinen Draht zum Meer, den Lebewesen und der Seefahrt besitzt, wird meiner Meinung nach, wie ich selbst, nur bedingt hingerissen sein von diesem Sachbuch. Häppchenweise gelesen kann ich mir vorstellen, dass es mehr zusagt, als an einem Stück gelesen.

    Fazit:
    “Das Buch vom Meer” von Morten A. Strøksnes erzählt in einer Mischung aus Abenteuer und Sachbuch über das Meer. Für Liebhaber der Meere, der Seefahrt und die mehr über Flora und Faune erfahren möchten. Morten A. Strøksens gibt seine Leidenschaft der Unterwasserwelt an den Leser weiter. ~ lehrreich ~ abenteuerlich ~ mystisch und poetisch angehaucht

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  3. Susanne
    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    3.0 von 5 Sternen
    Nicht auf aktuellem Stand, 16. Februar 2017
    Rezension bezieht sich auf: Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen (Gebundene Ausgabe)
    Der Leser erfährt viel von Leuchttürmen, Fischen, Wellen, Walfang und anderen maritimen Themen. Dabei werden Legenden erzählt, aber auch historisches Material aufgearbeitet.

    Mir hat das Buch recht gut gefallen – bis Seite 340. Auf den Seiten 340 und 341 lässt der Autor seinen Freund Hugo (der aus einer Walfang-Familie stammt) über das amerikanische SeaWorld herziehen. Dabei bezieht er sich auf Haltungsbedingungen von Orcas, die noch aus den 1960er-Jahren stammen. So kann man lesen, dass sie “gekidnappt” und abends “wie Boote” in kleinen “Verschlägen geparkt” würden. Er spricht von “Folter” durch die “Gefängniswärter” und dass sich die Orcas deshalb an den Menschen rächen und sie sogar töten würden.

    Ich weiß nicht, aus welchen antiquierten Quellen der Autor hier geschöpft hat. Aber mit der Orca-Haltung im 21. Jahrhundert hat seine Beschreibung (ich beziehe mich auf SeaWorld, das hier vorgeführt wird) nichts zu tun. Zumindest die Tatsache, dass es in SeaWorld schon seit mehreren Jahrzehnten keine neuen Wildfänge mehr gibt und die meisten der dort gehaltenen Tiere Nachzuchten sind, hätte erwähnt werden müssen.

    Gefangen werden soll in Mortens Geschichte ein großer Eishai. Mortens Freund Hugo will aus der Leber des Hais Farbe für sein Häuschen herstellen. Doch der stark verletzte Hai entkommt in letzter Sekunde. Zitat: “Das Meer ist aufgewühlt, direkt vor mir sehe ich einen wuchtigen, grauen Rücken in der Tiefe verschwinden. Mit unserem Haken im Maul, von dem sechs Meter Kette herabhängen. Das Leben dieses Eishais wird nach der Begegnung mit uns nie mehr dasselbe sein.”

    Ich kann nicht verstehen, dass die beiden Freunde ein Tier derart drangsalieren, nur um einen “Lebenstraum” erfüllen zu können. Ähnlich grausam werden in Norwegen immer noch Wale gefangen. Auf dieses Thema bezogen gibt es leider keinen Kommentar des Autors. Obwohl die Waljagd im 21. Jahrhundert nichts mehr zu suchen hat.

    Viel mehr wird vom Walfang abgelenkt und auf die Orca-Haltung, wie sie evtl. vor 50 Jahren ausgesehen hat, gelenkt.

    Das hat mich geärgert. Daher gibt es auch nur drei von fünf Sternen.

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