3 thoughts on “Das Buch ohne Staben (Fantasy. Bastei Lübbe Taschenbücher)

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    36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Durchgeknallt, brutal, abgefahren, blutig – einfach gut!, 17. November 2010
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
    Dass sich um den Autor von “Das Buch ohne Namen” und “Das Buch ohne Staben” Legenden ranken… dass die Leserschaft rätselt, wer wohl sich hinter dem Pseudonym “Anonymus” versteckt… dass hoch emotional gestritten wird, ob es sich um Schund oder um ein Meisterwerk handelt…. all das passt wie die Faust aufs Auge zu diesem vollkommen ungewöhnlichen, keinem wirklichen Genre zuordenbaren Roman, der in meinen Augen mit das Beste ist, was in den letzten Jahren die Bestsellerlisten gestürmt hat.

    Wie auch der erste Roman “Das Buch ohne Namen” spielt “Das Buch ohne Staben” in dem fiktiven Küstenort Santa Mondega und schließt fast nahtlos an die Ereignisse seines Vorgängerromans an. Nur wenige Tage sind seit dem Massaker durch Bourbon Kid in der Tapioca Bar vergangen. Santa Mondega ist eigentlich ein ganz normaler Ort, wenn nicht Vampire und Werwölfe in und um den Ort ihr Unwesen treiben und sogar bis in höchste Stellen die örtliche Polizei durchsetzt haben. Dieses Mal geht es um das Auge des Mondes, das seinem Besitzer mit dem Heiligen Kral zusammen quasi Unsterblichkeit und unendliche Macht verleiht und anscheinend von allen und jedem gesucht und begehrt wird. Sogar eine Mumie verschwindet – nicht ohne Blutvergiessen zu veranstalten – aus dem örtlichen Museum. Und der leicht naive und etwas einfältige, beim Massaker an der Seite von Bourbon Kid und dem Mönch Peto kämpfende Dante kehrt mit seiner Freundin Kacy nach einem romantischen Heiratsantrag zum Urlaub (!) in den Ort zurück.

    Durch eine gezielte Intrige wird er erpresst, den geheimnisvollen Mönch Dante, der in Santa Mondega bei Vampiren untergetaucht ist, aus der Reserve zu locken und an das im Besitz des Mönches befindliche Auge des Mondes zu gelangen. Und das Unheil nimmt damit erst seinen Anfang, denn die darauffolgenden extrem blutigen Ereignisse locken auch Bourbon Kid auf den Plan – und der ist dieses Mal erst richtig sauer! Denn seine Widersacher haben einen fehler gemacht – einen ganz großen Fehler!

    “Das Buch ohne Staben” ist ein vollkommen durchgeknallter, fantastischer (und das im doppelten Sinne) und überaus brutaler Roman, der durch eine vollkommen unkonventionelle und teilweise ordinäre Sprache in der Tat seine Anleihen bei Quentin Tarantino bzw. Rodriguez Film “From Dusk Till Down” zu suchen schien. Mit ganz vielen klassischen Horror-Elementen und jeder Menge Trash im heftigsten Stil (hier rollen die Köpfe reihenweise – und das ausdrücklich nicht im übertragenen Sinne) aber jongliert der geheimnisvolle und unbekannte Autor in meinen Augen so einmalig virtuos, dass ein fulminanter, nervenzerfetzender, durchaus augenzwinkernder, aber gleichzeitig gnadenloser Roman entstanden ist, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Ich empfehle ausdrücklich aus Logik- und Verständnisgründen die beiden bisherigen Romane – das doch durchaus offene Ende von Teil 2 lassen einen fest an einen dritten Teil glauben – in der richtigen Reihenfolge zu lesen. In “Das Buch ohne Staben” erfährt der Leser dann, wer Boubon Kid eigentlich ist und wie er zu diesem unglaublich brutalen, gnadenlosen und eiskalten Killer wurde. Überhaupt werden geschickt einige offene Handlungsstränge aus Teil 1 aufgegriffen, teilweise auch aufgelöst und mit dem Plot von Teil 2 verwoben.

    Ich kann durchaus verstehen, dass es für manche Leser sich hier höchstens um Schundliteratur handelt, die es sich nicht zu lesen lohnt bzw. die aufgrund ihrer Brutalität abstößt. Für mich ist jedoch “Das Buch ohne Staben” nicht nur ein würdiger und gelungener nachfolger von “Das Buch ohne Namen”, sondern ein wahrer Geniestreich und ein Meisterwerk: durchgeknallt, brutal, abgefahren, blutig – einfach genial gut!

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  2. Amazon-Kunde
    10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Ein Meisterstück mit Suchtpotenzial!, 9. Januar 2011
    Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Taschenbuch)
    Anonymus? Wer zur Hölle ist das?
    Meiner Meinung nach ein Genie. Wer eine Mischung aus Untoten wie Vampire, Werwölfe und Mumien, sowie Kopfgeldjäger und Massenmörder mag, wird diese Bücher lieben!

    “Das Buch ohne Namen” fand ich zufälligerweise in einer Buchhandlung, der Name und der unbekannte Autor machten mich neugierig. Der Klappentext sagte nicht allzu viel über dieses Buch, aber ich kaufte es trotzdem.
    Von der ersten Seite an zog mich der Bourbon Kid in seinen Bann und brachte mir schlaflose Nächte.

    “Das Buch ohne Staben” kam als Fortsetzung, und wieder wurde ich in seinen Bann gezogen, mit Erfolg.

    Jeder der das Buch ohne Namen las, ist tot. Für den Rest kommt nun das Buch ohne Staben.
    Der Massenmörder Bourbon Kid denkt nach 18 Jahren Gemetzel und Unmengen an Bourbon an seine Rente und taucht unbekannt unter. Auf der Suche nach ihm und seinem Tod sind u.a. ein Mönch, der neue dunkle Lord, eine wieder auferstandene Mumie, und etliche Vampire.
    Doch es gibt ein Problem, keiner kennt seine wahre Identität. Nach einigen Hinweisen beginnt die Jagd nach ihm, doch der erste riesen Fehler passiert, in dem die Vampire den falschen Bourbon Kid töten, der in verdammt enger Beziehung zum Wahren steht. Der Bourbon Kid erstellt daraufhin seine eigene Abschussliste und verschont diesesmal niemand.

    Ich kann dieses Buch nur empfehlen!
    Wer Tarantino mag, wird dieses Buch lieben (Ich hoffe, er wird diese Bücher filmreif machen)!
    Beide Bücher sollten gelesen werden, um ein allzu großes Durcheinander zu vermeiden! Da sich viele Handlungen an das erste Buch anschließen und die Charakteren im ersten Buch gut beschrieben werden und in welcher Verbindung diese zueinander stehen.

    Ich kann es kaum erwarten, das Buch ohne Gnade zu verschlingen. Die beiden ersten Bücher hab ich ja auch überlebt, warum nicht auch dann das dritte…

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  3. Verena95
    7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Natural Born Killers, die Fortsetzung, 30. September 2012
    Von 
    Verena95 (Niedersachsen) – Alle meine Rezensionen ansehen
    (VINE®-PRODUKTTESTER)
      

    Rezension bezieht sich auf: Das Buch ohne Staben (Fantasy. Bastei Lübbe Taschenbücher) (Taschenbuch)
    Ich war vom “Buch ohne Namen” ja schon total begeistert, obwohl ich nicht verstanden habe, warum.
    Es ist normalerweise überhaupt nicht mein Geschmack.
    Und deshalb bin ich auch echt lange um dieses Buch rumgeschlichen, bis ich mich jetzt endlich getraut habe, die Fortsetzung zu lesen. Diesmal in der festen Erwartung, daß der 1. Teil ein Ausrutscher war.
    Aber weit gefehlt! Es hat mir wieder richtig gut gefallen!

    Wenn der 1. Teil eine Mischung war aus “Natural Born Killers” und einem Western, so sind diesmal die Western-Anteile gegen Vampir-Clan-Kämpfe ausgetauscht worden.
    Und trotzdem hat “Anonymus” es wieder geschafft mich sofort in die Geschichte mit einzubeziehen. So spannend geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen.

    Immer wieder sind Informationen aus dem 1. Teil eingestreut, so daß man die Zusammenhänge gut begreift.
    Wir treffen wieder auf einige Charaktere, die das “Buch ohne Namen” überlebt haben. So viele waren es ja nicht.
    Und wir erfahren manche Dinge aus der Vergangenheit. Aber es bleibt auch eine abgedrehte Story und Bourbon Kid ist wieder in Hochform und es wird nicht an Leichen gespart. Also nichts für jeden, aber auf jeden Fall für alle, die vom “Buch ohne Namen” begeistert waren.

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